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„Insel“-Team bedankt sich bei seinen Ehrenamtlern für tolles Engagement

„Insel“-Team bedankt sich bei seinen Ehrenamtlern für tolles Engagement
Ohne diese engagierten Menschen läuft nichts: Die „Insel“-Leitung hatte die Ehrenamtler zu einem Dankeschön-Treffen eingeladen. FOTO: Foto: Anu-Cathrin Beck
Kaarst. Ohne Ehrenamt geht nichts: Das wissen auch Katja Blume und Mirushe Murtezani. Die beiden Hauptamtlichen der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Die Insel“ am Asternweg, hatten die ehrenamtlichen Kräfte zu einem Treffen eingeladen. Sie wurden bei selbstgebackenen Kuchen von den älteren „Insulanern“ bewirtet. Viele neue Bekanntschaften wurden gemacht; zahlreiche engagierte Menschen haben die von den Malteser Werken geführte „Insel“ als sinnvolles Betätigungsfeld für ehrenamtliche Tätigkeiten entdeckt. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. 27 Kinder und Jugendliche, zumeist mit Migrationshintergrund, werden bei ihren Hausaufgaben unterstützt. Von ABC-Schülern bis hin zu Gymnasiasten, von einfacher Rechtschreibung bis hin zu Fremdsprachen, vom Einmaleins bis zur Infinitesimalrechnung reicht die Wissensvermittlung der Ehrenamtler. Für Mütter und Väter, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, werden Kurse angeboten. In den vergangenen Monaten haben auch viele Flüchtlinge den Weg zur „Insel“ gefunden. Von Rolf Retzlaff

Mit viel Enthusiasmus engagiert man sich für andere. Ein Dankeschön, eine gute Note, ein sprachlicher Erfolg, eine gelungene Vermittlung sind der Lohn der Ehrenamtler. Claudia Erdtmann, Manfred Keymel und Claudia Thiel erhielten eine Urkunde für fünf Jahre Hausaufgabenbetreuung. Gino Blanco wurde zum Ehrenamtler des Jahres geehrt – und das hatte er wirklich verdient. Das „Gentlemenboxen“ ist seine Erfindung. Neben Familie und Beruf brennt er für seine Idee, opfert seine Freizeit und bewirkt eine Menge. Über den Kampfsport vermittelt er Werte wie Fairness, Respekt und Disziplin. Er vereint Trainer, Beziehungsperson, Streetworker, Sozialarbeiter und Arbeitsvermittler in einer Person. Leider ist er noch ein Einzelkämpfer auf weiter Flur, der dringend Unterstützung braucht.

Neben dem Kuchen gab es auch Arbeit für die Gäste. Es galt, in Teams Antworten auf einige Fragen zu finden: Was brauchen wir? Wie und wo können wir noch besser werden? Die „Insel“ hat noch viel vor und alle machen mit Begeisterung mit.

(Kurier-Verlag)