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Ehrenamtler koordinieren

Kaarst. Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen regt in einem Schreiben an Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus an, die Stelle eines Flüchtlingsbeauftragten zur Koordinierung der ehrenamtlichen Aufgaben in Kaarst einzurichten. „Die enorme Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung, der Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und nicht zuletzt das Engagement der Mitarbeiter der Stadt Kaarst zeigen, dass es in Kaarst eine gelebte Willkommenskultur gibt“, so Christian Gaumitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Gleichwohl habe die Herausforderung zwischenzeitlich eine solche Dimension erreicht, dass ein dauerhaftes professionelles Management nötig sei. Die Forderung nach einem Flüchtlingsbeauftragten sei allerdings keine Kritik an der bisher geleisteten Arbeit, „es muss jedoch in unser aller Interesse und Verantwortung sein, dass auch langfristig ehrenamtliche Arbeit geleistet wird und werden kann, daher brauchen auch die ehrenamtlich Engagierten einen professionellen Organisationsrahmen“, sagt Irmgard Link-Schnitzler, flüchtlingspolitische Sprecherin der Kaarster Grünen. Sie regt an, die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Düsseldorf einzuladen, damit sie über ihre Arbeit in der Landeshauptstadt berichtet. Von Rolf Retzlaff
(Kurier-Verlag)