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Ein Pavillon als Ort der Begegnung Handwerker-Aktion im Zeichen der Integration +++ Standort gesucht

Ein Pavillon als Ort der Begegnung Handwerker-Aktion im Zeichen der Integration +++ Standort gesucht
So könnte der Pavillon aussehen – doch wo soll der Ort der Begegnung aufgestellt werden? Schreiben Sie uns: redaktion@kaarster-stadtspiegel.de. FOTO: Fotomontage: NME Interior Design
Kaarst. Kreativ-Tischlermeister Sascha Hermans-Thun, „Vater“ der Handwerkermeile bei Kaarst Total, lässt sich zum Stadtfest alljährlich ganz besondere Aktionen einfallen. Der neueste Clou: Er möchte seiner Stadt einen Ort der Begegnung im Zeichen von Integration und Inklusion schenken – einen überdachten Pavillon mit reichlich Sitzgelegenheiten. Doch wo soll er nach der „größten Party der Stadt“ seinen Standort finden? Machen Sie Vorschläge! Von Rolf Retzlaff

Gemeinsam mit seinem Tischlerei-Team hatte Hermans-Thun die Idee aus der Taufe gehoben: Am Stadtfest-Wochenende wird live auf der Maubisstraße ein Pavillon entstehen – sechs Meter im Durchmesser, drei Meter hoch, mit fünf Bänken und einer Plane als Überdachung in Form des blauen Kaarst-Sterns – versehen mit dem Schriftzug „Kaarst Total verbindet Menschen“. Für diese Aktion hat Hermans-Thun einige Handwerker ins Boot geholt: vom Schlosser bis zum Planenhersteller. Aber was wäre eine Herman’sche Aktion, wenn nicht die Bürger zum Mitmachen aufgerufen würden? Die für den Pavillon zu verarbeitenden, 2,20 Meter langen Planken konnten in den vergangenen Wochen von verschiedenen Unternehmen erworben werden, zahlreiche Bretter wurden aber auch kostenlos Vereinen, Kindergärten, der Senioren-Initiative und der Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt. Während des Stadtfestes können die Planken-Besitzer ihre Bretter live gestalten. Es darf gemalt, gehobelt, gefräst und graviert werden – natürlich unter fachmännischer Anleitung der Handwerker. Das Material stellen die Experten ebenfalls zur Verfügung. Abschließend werden die Planken mit einem Holzlackschutz überzogen. Dann steht der kunterbunte Ort der Begegnung vor seiner Vollendung. „Mit unserem Stadtfest leben wir schon seit Jahren Integration und Inklusion“, macht Hermans-Thun deutlich, dass hier Menschen aller Couleur zusammen kommen und friedlich miteinander feiern.

Perfekt abgerundet wird die Pavillon-Aktion durch die passende Schirmherrin – Brigitte Albrecht, ehrenamtliche Geschäftsführerin des integrativen Kaarster Kunstcafés EinBlick.

Sascha Hermans-Thun und seine Handwerker-Kollegen setzen ein Zeichen für Integration und Inklusion – aber was passiert nach dem Stadtfest mit dem Pavillon? „Wir sind gemeinsam mit der Stadt auf der Suche nach einem geeigneten Standort“, sagt Hermans-Thun. Ein Ort der Begegnung und der Kommunikation – 20 Personen werden auf den fünf Bänken Platz finden.

Rolf Retzlaff

Was meinen Sie, liebe Leser: Wo sollte der Pavillon aufgestellt werden? Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge an

redaktion@kaarster-stadtspiegel.de.

(Kurier-Verlag)