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Kaarst kann’s: von Comedy, Kabarett und Musik bis Zauberei und Show

Kaarst kann’s: von Comedy, Kabarett und Musik bis Zauberei und Show
„Fahrt nach Kaarst und schaut euch an, wie’s geht“, empfiehlt Knacki Deuser anderen Städten mit Blick auf das tolle Kulturprogramm – sehr zur Freude von (v.l.) Kulturdezernent Dr. Sebastian Semmler, Elmar Spinnen und Dieter Güsgen (beide Bereich Kultur). FOTO: Foto: Rolf Retzlaff
Kaarst. „Kennen Sie den Unterschied zwischen Comedy und Kabarett? Die einen machen’s wegen dem Geld, die anderen wegen des Geldes...“, Knacki Deuser, als Tausendsassa in beiden oben genannten Sparten erfolgreich unterwegs, sprach bei der Pressekonferenz zum neuen Jahresprogramm der Kabarett- und Kleinkunst-Reihe unter anderem auch über Niveau und Anspruch. Für ihn ist klar: „Was Kaarst hier auf die Beine stellt, ist überragend!“ Von Rolf Retzlaff

„Das ist doch gelacht!“ lautet das Motto der Veranstaltungsreihe im Albert-Einstein-Forum: „Die Besucher dürfen sich auf 78 Highlights freuen“, so Dieter Güsgen, Leiter des Bereichs Kultur, Stadtmarketing. Er hat gemeinsam mit Elmar Spinnen erneut Künstler nach Kaarst geholt, nach denen sich selbst Bühnen wie das Düsseldorfer „Kom(m)ödchen“ die Finger lecken würden. Alte Bekannte sind Ingo Appelt, Hagen Rether, Frank Goosen, Sebastian Puffpaff, Jörg Knör und und Jürgen Becker.

Letzterer ist auch Mitglied und Schirmherr des Kaarster Kulturfördervereins F3K, das alljährlich einen Künstler in einer Schule mit Jugendlichen zusammen bringt.

Neben Bewährtem gibt es aber auch einiges zu entdecken. „Wir wollen wieder jüngere Menschen ins Kabarett locken“, so Spinnen. „Lockmittel“ sind unter anderem Markus Krebs, Sascha Korf, Marek Fis und Eins-Live-Moderator Ingmar Stadel. Diese Künstler haben eins gemeinsam: Sie alle hatten bereits TV-Auftritte bei Knacki Deusers Comedyshow „Nightwash“, die jetzt von Luke Mockridge weiter geführt wird. Gespannt sein darf das Publikum auch auf Ennio Marchetto, „The Living Paper Cartoon“. Mit seiner außergewöhnlichen Show hatte der Papierkünstler der ganz besonderen Art Auftritte in Las Vegas, bei der Queen in London und Prinzessin Beatrix in Holland. Den musikalischen Part der Reihe übernehmen zum Beispiel Ulla Meinecke mit Band, Axel Prahl und sein Inselorchester sowie Pasón de Buena Vista, die mit zwei Sattelschleppern anrücken. Auf der Bühne stehen sechs Sängerinnen und Sänger, eine zehnköpfige Band und eine Tanzformation, für die rund 150 Kostüme zur Verfügung stehen. Bunt und mitreißend wird’s – und das gilt für die komplette Kabarett- und Kleinkunst-Reihe. Auch für Knacki Deusers Veranstaltungen: Er wird nicht nur mit seinem Soloprogramm auf der Bühen stehen, sondern auch das Format „Kurz & Knacki“ nach Kaarst bringen. An drei Abenden kommt er mit drei jungen Künstlern – genau das Richtige, um die eine oder andere zukünftige Kabarett-Größe zu entdecken.

Man sieht: Kaarst hat Kultur vom Feinsten zu bieten – und das ohne die Stadtkasse zu belasten. „Die Reihe ist kein Zuschussgeschäft, es werden sogar Erträge erwirtschaftet“, macht Kulturdezernent Dr. Sebastian Semmler deutlich, „wir haben ein sich selbst tragendes Kulturprogramm, auf das wir stolz sein können!“

Der Kartenvorverkauf hat online unter www.kaarst.de bereits begonnen. Ab Montag sind die Tickets auch im Kaarster Rathaus zu haben. Es gibt Wahl- und Schnupper-Abos, Abo-Zusatz- sowie Einzelkarten.

Das komplette Programm der Kabarett- und Kleinkunst-Reihe finden Sie unter

www.kaarst.de.

(Kurier-Verlag)