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Kaarster Seniorenkino ein Publikumsmagnet

Kaarster Seniorenkino ein Publikumsmagnet
Die Willicher waren vom Seniorenkino begeistert – und so werden sie auch am kommenden Mittwoch wieder mit dabei sein.
Kaarst. Im Kaarster Seniorenkino läuft zurzeit eine Erfolgsgeschichte – und zwar live: Bei der vergangenen Vorstellung im Albert-Einstein-Forum wurden 50 Gäste aus Willich begrüßt, die mit einem Bus aus der Nachbarstadt angerückt waren. Von Rolf Retzlaff

Das Seniorenkino plus wird bestens angenommen: Vor dem Film genießen die Besucher im Haus der Volkshochschule, Am Schulzentrum, Kaffee und Kuchen vom Kunstcafé EinBlick, anschließend geht es durch den direkten Zugang ins benachbarte Kino Kaarst. Hier werden meist hochaktuelle Filme gezeigt. Im Durchschnitt nehmen rund 30 Besucher das Angebot wahr, „es können aber auch mal 60 sein“, freut sich Klaus Stevens, der im Auftrag der Stadt das Kino Kaarst betreut. Das Kino für ältere Menschen mit gemütlicher Kaffeestunde hatte Cornelia Schlabbers vom Seniorenbeirat der Stadt Kaarst aus der Taufe gehoben. Umso erfreuter war das Kino-Team, als der Seniorenbeirat aus Willich Interesse anmeldete. Zehn Euro zahlen die Gäste aus der Nachbarstadt für die Fahrt mit dem Bus und den Eintritt ins Kino. Ein Stück Kuchen kostet einen Euro. Das hat den Willichern so gut gefallen, dass sie auch bei der nächsten Vorführung des Seniorenkinos dabei sein werden. „Aber das Seniorenkino ist nicht nur für ältere Menschen geeignet“, macht Stevens deutlich, dass hier – je nach Film – Zuschauer ab sechs Jahren willkommen sind, auch zum Kuchenessen. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Mittwoch, 4. Oktober: Ab 15.30 Uhr begrüßt das Kunstcafé-Team die Gäste in der Cafeteria der Volkshochschule, ab 17 Uhr läuft der Film „Hamstead Park – Aussicht auf Liebe“, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte um ein ungleiches Pärchen, fern von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen, die den beiden den Weg in eine neue Welt öffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro. Weitere Infos und Reservierung unter Tel. 75 66 67 und www.kunst-kaarst.de/kino.

Rolf Retzlaff

(Kurier-Verlag)