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Klavierkonzert soll Lust auf weitere Liveerlebnisse mache

Klavierkonzert soll Lust auf weitere Liveerlebnisse mache
Ekaterina und Alexander Kolodochka, Friedemann Klaiber und Kazuyuki Ogimoto spielen in Kaarst. FOTO: Foto: Rolf Retzlaff
Kaarst. Sie sind auf nationalen und internationalen Bühnen zuhause, begeistern mit ihrer Klaviermusik nicht nur das fachkundige Publikum. Eins eint Friedemann Klaiber, Kazuyuki Ogimoto, Ekaterina und Alexander Kolodochka – sie alle lehren an Musikschulen in Kaarst. Jetzt haben sie sich zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis zusammen getan: „Kaarster Pianisten stellen sich vor“ – am Sonntag, 19. April, 15 Uhr, im Atrium des Kaarster Rathauses. Von Rolf Retzlaff

„Mir fiel auf, dass in Kaarst nur sehr wenige klassische Konzerte stattfinden“, sagt Friedemann Klaiber von der Piano School Kaarst und Initiator des Konzertes. Seine Idee, Vertreter der Klavierschulen in Kaarst an einen Flügel zu holen, wurde von Birgit Wilms vom städtischen Kulturbereich begeistert aufgenommen. Und so versprechen vier Tastenvirtuosen am kommenden Sonntag im Rathaus-Atrium ein Konzert der Extraklasse. Den Auftakt macht Friedemann Klaiber mit einer Beethoven-Sonate und Brahms Variationen zum Thema Paganini. Das aus Moskau stammende und jetzt für die Kreismusikschule in Kaarst als Klavierdozenten tätige Geschwisterpaar Ekaterina und Alexander Kolodochka wird Auszüge aus seinem Programm „Classic meets Jazz“ präsentieren – unter anderem mit Musik von Gershwin vierhändig auf einem Flügel gespielt. „Classic meets Jazz“ begeisterte bereits unter anderem die Zuhörer im Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal, der Essener Philharmonie und der Alten Oper Frankfurt.

Vierter im Bunde der Tastenvirtuosen ist Kazuyuki Ogimoto, Dozent an der Musikschule Kaarst Mark Koll. Er widmet sich Werken von Schubert und Liszt.

Als kleines Zwischenspiel wird Klaiber die „Prelude“ des russischen Komponisten Alexander Scriabin zu Gehör bringen; ein Stück, das ausschließlich mit der linken Hand gespielt wird.

Mark Koll verspricht, dass das Konzert auch für Kinder ein Erlebnis wird. Die „Großen“ werden natürlich auch staunen, wie virtuos die vier Musiker das Spiel auf dem Flügel beherrschen. „Man hat von der Schnelligkeit des Spiels keine Vorstellung, wenn man es nicht mal live gesehen hat“, so Koll. Alexander Kolodochka will Lust machen auf ein „Unplugged-Erlebnis, bei dem man die Schwingungen und Vibrationen des Flügels spürt.“

Wer sich dieses Liveerlebnis gönnen möchte: Karten im Vorverkauf gibt es zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, im städtischen Bereich Kultur im Rathaus Kaarst, Tel. 987-382.

(Kurier-Verlag)