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Bundesschützenfest
Metropole für ein Wochenende: Über 20.000 Schützen in Büttgen

So schön war das Bundesschützenfest
So schön war das Bundesschützenfest FOTO: Hans-Jürgen Brümmendorf
Büttgen. Das wird es sobald nicht mehr geben: Am Wochenende verwandelte sich das beschauliche Büttgen für drei Tage in die deutsche Schützenhauptstadt. Von Hanna Loll

Was nach Chaos klingt, war alles andere als ein Durcheinander – die fünfjährige Planung des zweiten Brudermeisters der St- Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen, Siegfried Hämel, machte sich bezahlt. "Es ist alles glatt gelaufen und auch von Ärger ist mir nichts bekannt", freut sich Stefan Reinelt, Pressewart der Sebastianer. Insgesamt marschierten an dem Wochenende über 20.000 Schützen aus ganz Deutschland durch Büttgen. Mehrere Tausend Besucher bestaunten die unterschiedlichsten Uniformen und Gepflogenheiten der Schützenbrüder und -schwestern. Der Umzug am Sonntag dauerte geschlagene drei Stunden.

Auch die Abendveranstaltungen im rekordverdächtig großen Festzelt (mit 3.000 Quadratmetern das größte Zelt, das je in Büttgen stand) zogen Bürger, Schützen und Gäste in Scharen an. "Beim Oktoberfest am Freitag war das Zelt rappelvoll – 3.800 Besucher waren dort, was unsere Erwartungen sogar noch übertroffen hat. Und fast alle Gäste hatten ein Dirndl oder eine Lederhose an", weiß Reinelt. 

Nach dem Jubiläum der Bruderschaft und dem aufregenden Bundesschützenfest geht es in Büttgen jetzt erst einmal wieder etwas ruhiger zu. Die schönsten Impressionen zum Bundesschützenfest finden Sie in unserer Bilderstrecke.