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Neue Einblicke für König Dirk II. Heiertz Der Schützenkönig begeistert: „Der Rückhalt der Schützen überwältigt mich“

Neue Einblicke für König Dirk II. Heiertz Der Schützenkönig begeistert: „D
Schützenkönig Dirk II. Heiertz fiebert mit seiner Königin Silvia Kotzian-Kaesgen und den Ministern Kai Feldmann mit Renate (links) sowie Hans-Hubert Schmitz mit Susanne Korsten dem Höhepunkt seiner Regentschaft entgegen. FOTO: Fotos (2): Bruderschaft
Büttgen. Einmal Schützenkönig von Büttgen werden – das kann ich jedem nur empfehlen", sagt Schützenkönig Dirk II. Heiertz aus vollem Herzen. Dass er in seinem Königsjahr viel Spaß gehabt hat, sieht man dem 47-Jährigen an. Doch die schönsten Highlights liegen ja noch vor ihm... Von Hanna Loll

Als Hubertusmajor ist König Dirk II. Heiertz Mitglied des Vorstandes, trägt Verantwortung und sieht sich das Brauchtumsgeschehen vom Rücken eines Pferdes an. Er kennt die Abläufe und wusste genau, worauf er sich einließ, als er im vergangenen Jahr allein an die Königsvogelstange trat. Trotzdem war das Königsjahr für den Wahl-Büttgener eine völlig andere Erfahrung.

Besonders wird dem Kaufmann für Logistikdienstleistungen und Prokurist in einem dänischen Logistik-Konzern das Verhalten der Schützenfamilie in Erinnerung bleiben. "Das Jahr war super schön und bei den zahlreichen Einladungen sind viele neue Freundschaften entstanden. Der Zuspruch, den die Schützen uns entgegengebracht haben, war überwältigend", verrät Heiertz – ein völlig neues Schützenfesterlebnis für den 47-Jährigen. Dabei kennt er sich im Schützenwesen gut aus. Schon als Kind hat ihn die besondere Atmosphäre gepackt: "Als ich ein kleiner Junge war, war der Fackelzug auf der Furth immer mein Highlight." Denn bevor er nach Büttgen zog, wuchs er im Neusser Norden auf. Dort spielte er ab 1979 das große Horn im Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth, bis er aus beruflichen und zeitlichen Gründen aufhörte. Erst als sein Sohn 1999 König der Hubertusknaben wurde, packte ihn das Schützenwesen wieder und er trat dem Hubertuscorps Büttgen bei, dem er seit 2013 als Major vorsteht.

Im vergangenen Jahr entschied er dann spontan, seine Karriere mit dem höchsten Amt der Bruderschaft im wahrsten Sinne des Wortes zu "krönen".

"Dass ich auf den Königsvogel schieße, habe ich spontan am Schützenfestsamstagabend im Zelt entschieden", erzählt Heiertz und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: "Eine Bierlaune war das aber nicht! Ich habe alles reichlich durchdacht und natürlich mit meinen Ministern Kai Feldmann und Hans-Hubert Schmitz und natürlich mit unseren Frauen abgesprochen." Nachdem der 48. Schuss den Vogel von der Stange holte, ging für ihn ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Den größten Rückhalt erfährt der 47-Jährige aus dem Hubertuscorps und aus seinem Freundeskreis. Dankbar ist er besonders dafür, dass er sich auf seine Königin Silvia Kotzian-Kaesgen verlassen kann. "Man braucht einfach jemanden an seiner Seite, der auch Spaß am Schützenfest hat", meint er. Mit seiner Königin ist Heiertz seit Anfang 2017 liiert. Die 43-Jährige hat er durch ihr gemeinsames Hobby, das Reiten, kennengelernt. "Sie hat durch Reitstunden mit dafür gesorgt, dass ich fest im Sattel sitze", erzählt der Schützenkönig. Sein Königsorden zeigt drei für ihn wichtige Elemente in seinem Königsjahr: Der Hubertushirsch zeigt seine Verbundenheit dem Corps gegenüber, die gekreuzten Gewehre des Jägercorps stehen für seine Minister und ein Steigbügel, der die Berittenen sowie die Regimentsführung darstellt.

Jetzt freut sich Schützenkönig Dirk II. Heiertz gemeinsam mit seiner Königin Silvia Kotzian-Kaesgen und den Ministern Kai Feldmann mit Renate sowie Hans-Hubert Schmitz mit Susanne Korsten auf ein tolles Schützenfest und wünscht allen Schützen und Bürgern ein harmonisches und friedliches Fest.

Hanna Loll

(Kurier-Verlag)