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Beschlossen: Neuss soll Zentrum für Start-Ups bekommen

Beschlossen: Neuss soll Zentrum für Start-Ups bekommen
Neuss. Der Bereich der Gründerszene und die damit verbundenen Unternehmensgründungen nehmen innerhalb von Deutschland Fahrt auf. Und das soll in Neuss künftig unterstützt werden, wenn es nach der CDU geht. In der jüngsten Ratssitzung wurde einem entsprechenden Prüfauftrag stattgegeben. Von Violetta Fehse

"Es ist festzustellen, dass die Bereitschaft zu einer Unternehmensgründung sowie der damit verbundenen Selbstständigkeit innerhalb der jungen Generation stark ausgeprägt ist", sagt Sven Schümann, der gemeinsam mit Professor Michael Pulina die Idee entwickelt hat. "Dass sich Unternehmensgründungen sehr häufig in der Region des Wohnsitzes beziehungsweise Studienortes der Gründer vollziehen, macht deutlich, dass Neuss hier noch Nachholbedarf hat. Gründungswillige Neusser müssen derzeit auf die Städte Krefeld, Düsseldorf, Köln oder beispielsweise auch Wuppertal ausweichen", erklärt Schümann.

Dadurch erleide die Stadt Neuss einen Potenzialverlust an zukunftsträchtigen Beschäftigten und zukunftsorientierten Firmen, was sich mittelfristig negativ auf die Entwicklung der Gewerbesteuern auswirken wird. Die Verwaltung wurde deshalb beauftragt, zu prüfen, wo und in welcher Größenordnung ein Gründerzentrum für Zukunftstechnologien in der Stadt Neuss errichtet werden kann und Gespräche mit Dienstleistungsgebern und ortsansässigen innovativen Technologiefirmen zu führen.

 

(Kurier-Verlag)