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Das Nordpark-Umfeld soll endlich schöner werden

Nordstadt. Seit vier Jahren haben der Initiativkreis Nordstadt, die Further Schützenbruderschaft und der Werbekreis Neuss-Nordstadt darum gekämpft, jetzt geht es endlich los: Am Montag beginnen die Arbeiten zur Aufwertung des Nordpark-Umfeldes. Rund 75.000 Euro wird die Umgestaltung des Bereichs von der Straße Am Niederfeld zur Straße Am Kivitzbusch und weiter entlang der Kleingartenanlage bis zum ehemaligen Radabstellplatz kosten. Der bisher bei schlechtem Wetter kaum nutzbare „Trampelpfad“ wird ersetzt durch einen drei Meter breiten Weg, der sich auch bei Regen nicht in eine Schlamm-pfütze verwandelt. Der Schotterplatz am Übergang von der Straße Im Niederfeld zur Wilhelmstraße wird bepflanzt und mit Natursteinquadern und Pollern vom Straßenraum abgegrenzt, ebenso wie im Bereich der Straße Am Kivitzbusch. Hier wird eine Boulebahn mit Sitzgelegenheiten errichtet, Ergänzungspflanzungen sollen den Platz attraktiver machen. An der Zufahrt zur Kleingartenanlage entstehen vier gepflasterte Parkplätze. Der weitere Verlauf des Fußwegs führt dann zum ehemaligen Fahrradparkplatz. Zwischen Nordpark und der Kleingartenanlage entsteht ein Treffpunkt für die Jugend mit Tischtennisplatte und Jugendbänken. Von Rolf Retzlaff

Weitere geplante Bauabschnitte sollen unter anderem die Sanierung des Kinderspielplatzes sowie ein erweitertes und verbessertes Wegenetz enthalten.

Peter Dieter Schnitzler vom Initiativkreis Nordstadt hatte gemeinsam mit Gottfried Scheulen das Projekt immer wieder angetrieben, Pläne auf die Beine gestellt, Politik und Verwaltung Dampf gemacht. Schnitzler sieht als nächsten logischen Schritt die Öffnung eines Teils des Nordparkgeländes – doch die steht noch in den Sternen. Die Stadtwerke als Eigentümer des Grundstücks und die Stadtverwaltung Neuss müssen sich einig werden. „Es muss doch eine Lösung geben die günstiger ist als 350.000 Euro“, sagt Schnitzler, „wie wäre es zum Beispiel mit einer symbolischen Pacht?“ Eins ist sicher: Die Nordstädter würden sich freuen, wenn der Nordpark als Erholungsgebiet freigegeben werden würde.

Rolf Retzlaff

(Kurier-Verlag)