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Der Kappessonntagszug aus Sicht der Polizei

Der Kappessonntagszug aus Sicht der Polizei
FOTO: Violetta Buciak
Neuss. Beim alljährlichen Kappessonntagszug säumten am 7. Februar, bei unerwartet gutem Wetter, mehrere 10.000 Besucher den Streckenverlauf im Bereich der Neusser Innenstadt.

Wie in den Vorjahren musste die Polizei jedoch auch in diesem Jahr wieder eine Reihe von Straftaten - vorwiegend Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelikte - aufnehmen. Übermäßiger Alkoholgenuss war oft der Auslöser von Streitigkeiten. Bis 18 Uhr erteilte die Polizei im Umfeld des Kappessonntagszuges insgesamt acht Platzverweise. In sechs Fällen mussten randalierende Personen in Gewahrsam genommen werden.

Am Neusser Amtsgericht zündete ein Tatverdächtiger eine Rauchschale. Die Polizei stellte seine Personalien fest. Der Mann erhielt einen Platzverweis. Der Zug wurde durch die Aktion nicht behindert. An der Neustraße beobachteten Zeugen, gegen 15.40 Uhr, einen Jugendlichen in einem braunen Kostüm, der die Scheibe eines Käsegeschäftes einschlug. Eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief ohne Erfolg.

Im Rahmen mehrerer Körperverletzungsdelikte konnten zum Teil Tatverdächtige gestellt werden. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes erhielt ein 26-jähriger Kaarster. Einem zuvor ausgesprochenem Platzverweis war er nicht nachgekommen. Bei der folgenden Ingewahrsamnahme widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.