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Entwicklungen im Pressehaus Moselstraße Startup-Szene zieht in den Komplex +++ Kurier Verlag und NGZ bleiben

Entwicklungen im Pressehaus Moselstraße Startup-Szene zieht in den Komplex +++ Kurier Verlag un
Neuss. Es tut sich was im Pressehaus an der Moselstraße. Das Gebäude, in dem auch der Kurier-Verlag und die NGZ sitzen, wurde an eine Neuss-Düsseldorfer Investorengruppe verkauft, die sich auf die Entwicklung von Gewerbeimmobilien spezialisiert hat. Von Violetta Fehse

Teile des Hauses und der dazugehörigen Druckerei könnten in Zukunft von der Startup-Szene genutzt werden. Denn die neuen Eigentümer kooperieren mit "Super7000", die für innovative Coworking-Space-Projekte in Düsseldorf stehen.

Thomas Belting (42), Business Evangelist bei der Super7000 GmbH, freut sich über die jüngsten Entwicklungen: "Die Stadt und der Rhein-Kreis Neuss haben ein riesiges Potenzial: Hunderte kreative Firmen aus Industrie, Dienstleistung, Medien und Handwerk nutzen die digitale Transformation schon jetzt als eine Chance für weiteres Wachstum in der Region. Der neue Coworkingspace des Super7000 an der Moselstraße wird diese Entwicklung mit Fuckup-Nights, Hackathons, einem Makerspace und innovativen Büroflächen und Arbeitsplätzen weiter beflügeln."

Etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Flächen im von der Neusser Gesellschaft für Buchdruckerei errichteten Gebäude ist bereits an Gesellschaften des bisherigen Eigentümers Rheinische Post Mediengruppe vermietet. Diese, darunter der Kurier-Verlag und die NGZ-Redaktion, bleiben langfristig im Gebäude. "Wir verbinden damit ein klares Bekenntnis zum Standort Neuss und ganz speziell auch dem Pressehaus an der Moselstraße", so Patrick Ludwig, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe.

Die nicht genutzten Flächen – insbesondere rund 1.400 Quadratmeter Bürofläche – sollen künftig entwickelt werden. Hinzu kommen 4.500 Quadratmeter Produktions- und Hallenfläche, die Platz für interessante Büroformen, Loftbüros mit freier Grundrissgestaltung und Veranstaltungsflächen bietet. "Nicht nur das Pressehaus selbst, sondern auch das gesamte Umfeld wird deutlich an Attraktivität gewinnen und eine Aufwertung erfahren", sagt Ludwig.

 

(Kurier-Verlag)