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Höffner legt los: mit 400 Arbeitsplätzen und viel Motivation Richtung Zielgerade

Neuss. Jetzt geht’s in die heiße Phase: Mit dem 18. Höffner Möbelhaus kommt ein weiteres gigantisches Unternehmen in die wirtschaftsstarke Quirinusstadt. In einer Rekordzeit von nur sechs Monaten wurde das Einrichtungshaus erstellt, seit April wird fleißig daran gebaut – und wer in den vergangenen Wochen daran vorbeigefahren ist, weiß: Bald ist es soweit. Von Hanna Loll

Der Möbelriese öffnet seine Pforten voraussichtlich am 27. Dezember – ein Grund zur Freude, findet Höffner-Geschäftsführer Thomas Dankert. „Das Möbelhaus in Neuss wird der modernste Höffner in Nordrhein-Westfalen und der größte der Welt sein“, schmunzelt er. „Das ist vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, wenn man bedenkt, dass es Höffner nur in Deutschland gibt, aber dennoch richtig!“ Auf vier Etagen wird es Möbel für das Bad, Büro, Schlaf-, Wohn- und Esszimmer geben. Doch das wichtigste: Höffners Küchen. „Die gesamte Höffner Küchen-Logisitik wird bald vom Standort Neuss aus betrieben“, freut sich Jens Olding, Neu-Neusser und künftiger Höffner-Hausleiter. Neben der großen Möbelauswahl können die Besucher des Möbelhauses auch einen Abstecher auf die Sonnenterrasse oder in die Cafeteria machen, während sich die Kleinen im Kinderland vergnügen. „Das Kinderland hat das Motto ,Rom und Germanien’, um ein bisschen auf die Geschichte der Region einzugehen“, erzählt Olding.

Um ein so großes Möbelhaus zu verwirklichen braucht es viele Angestellte – daher bildete Höffner in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zukünftige Arbeitskräfte sowohl theoretisch als auch praktisch aus. Insgesamt schafft das Möbelhaus 400 neue Arbeitsplätze in Neuss, davon wurden 114 Mitarbeiter am 16. Oktober für ihre erfolgreiche Absolvenz beim Bildungs- und Schulungsinstitut geehrt. 72 neue Mitarbeiter, die bisher beschäftigungslos waren, erhielten von Höffner einen Arbeitsvertrag. „Ich bin froh über das moderne Möbelhaus in Neuss“, macht auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke deutlich, der sich in besonderem Maße für die Arbeitslosen der Region einsetzt und mit seinem Stellvertreter Jürgen Steinmetz dafür kämpft, dass jeder einen Job bekommen kann. „Das Möbelhaus hat 400 Arbeitsplätze geschaffen – ich bin froh, dass Höffner und die Agentur für Arbeit gemeinsam einen so wichtigen Schritt für die Region machen konnten“, so der Landrat weiter.

Im April begannen die Arbeiten auf dem Gelände der neuen Dependance, schon im Dezember soll große Eröffnung gefeiert werden.

Geschäftsführer Dankert betont: „Wir haben es dem Rhein-Kreis Neuss und der Zusammenarbeit mit der hiesigen Wirtschaftsförderung zu verdanken, dass wir mit dem Bau so schnell vorangekommen sind. Am liebsten würden wir gleich morgen loslegen, doch es fehlen noch drei oder vier Möbelstücke“, lacht er.

(Kurier-Verlag)