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Krebskranke Moni gerettet, doch jetzt werden weitere Lebensretter gesucht!

Krebskranke Moni gerettet, doch jetzt werden weitere Lebensretter gesucht!
Moni Prinz (2. von links) setzt sich gemeinsam mit Spendern und anderen Betroffenen für die Stammzellenspende ein.
Neuss. In Deutschland erkranken jährlich etwa 8.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden. Ist eine solche Behandlung jedoch nicht möglich, kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Monika Prinz war vergangenes Jahr auf eine solche Spende angewiesen und startete unter anderem eine Typisierungsaktion im Neusser Johanna-Etienne-Krankenhaus. Nun, knapp ein Jahr später, blickt sie zurück – und ist ihrem Spender unendlich dankbar. „Ich lebe – und das verdanke ich meinem Spender.“ Durch die Typisierungsaktion im letzten Jahr konnten viele neue mögliche Spender gefunden werden. Auf eine ähnlich tolle Resonanz hofft man am 26. Februar, denn die kleine Tochter (3) eines Mitarbeiters des Johanna-Etienne-Krankenhauses braucht dringend einen Lebensretter! Die Pflege der Anästhesie am Johanna-Etienne-Krankenhaus sucht daher gemeinsam mit der Knochenmarkspenderzentrale Düsseldorf, die Typisierungssets mitbringen, den „perfect match“ für sie. Auch Monika Prinz ist da, denn sie weiß, was es bedeutet, selbst in der Situation zu sein. „Ich möchte mit möglichen Spendern ins Gespräch kommen, aber auch mit denen, die noch zweifeln. Denn letztlich kann jeder helfen!“ Von Thomas Broich

Und das Gute: Die Typisierung tut nicht weh und ist ganz schnell gemacht: Mund auf, Stäbchen rein, Abstrich gemacht, fertig. Am 26. Februar kann so jeder ganz unkompliziert von 10 bis 16 Uhr zum Lebensretter im Foyer des Johanna-Etienne-Krankenhauses werden.

Zudem steht Monika Prinz von 12.30 Uhr bis 16 Uhr für Fragen zur Verfügung!

(Kurier-Verlag)