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Kulturausschuss für teure Kunstschenkung

Kulturausschuss für teure Kunstschenkung
FOTO: Stadt Neuss
Neuss. Noch bis in den April wird die Jugendstil-Schenkung die Neusser Politikszene in Atem halten. Erst dann wird entschieden, ob die Stadt Neuss rund 20 Millionen Euro für den als Bedingung geknüpften Anbau aufbringen wird. Von Violetta Buciak

Geht es nach den Stadt-Kurier-Lesern ist die Meinungslage klar: "Die Stadt soll sich um die wichtigen Baustellen in Neuss kümmern. Gibt genug Dinge die Vorrang hätten, wie zum Beispiel günstigen Wohnraum zu schaffen", kritisiert Marie E. auf Facebook. Im Kulturausschuss herrscht dagegen große Zustimmung. Das demonstrierten die Mitglieder mit einem nahezu einstimmig verabschiedeten Antrag. Kernpunkt ist die Bitte die "erfolgsversprechenden Maßnahmen zur Einwerbung von Drittmitteln für einen Erweiterungsbau des Museums fortzusetzen." So soll die Stadt Neuss finanziell entlastet werden.

Laut Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs sind die Aussichten auf Sponsoren gut. Man spräche von Millionenbeträgen, Steigerung möglich. "Es ist schwierig, ohne Ratsbeschluss konkret zu werden. Im Normalfall liegt der bei den Verhandlungen bereits vor", macht Zangs deutlich, dass eine Entscheidung bald fallen sollte. Dem pflichtet Joachim Goerdt (CDU) bei: "Wir hoffen auf eine positive Entscheidung am 15. April".

 

(Kurier-Verlag)