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Leserbriefe+++Leserbriefe+++Leserbriefe

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Nach der Berichterstattung des Stadt-Kurier meldeten sich mehrere Hundehalter zu Wort. FOTO: Foto: Pixabay
In der vergangenen Woche erreichten zahlreiche Leserzuschriften die Redaktion. Besonders der Fall des Hundehalters, der aufgrund einer Verwechslung vor dem Ordnungsamt flüchtete und stürzte, erregte die Gemüter.

Zum Artikel "Hundehalter fühlt sich vom Ordnungsamt bedroht und stürzt mit dem Fahrrad" vom 7. April:
Auch ich habe das Gefühl, dass Jagd auf Hundehalter gemacht wird. Dort ist ja leicht Geld zu verdienen. Ein Beispiel: Jetzt, wo es wieder warm wird, sollte man die Wiesen hinter der Eissporthalle kontrollieren. Seit Jahren wird dort wild gegrillt, Autos stehen auf den Wiesen, die Notdurft wird in den Büschen erledigt. Wird geduldet, ist ja auch etwas schwieriger, dort Ordnung zu schaffen. Ältere Menschen mit ihrem kleinen "Fiffi" in martialischer Art angehen und abkassieren ist einfacher. Wie viele Probleme gibt es durch freilaufende Hunde, ich denke nicht viele. Wir haben auch seit Jahren Hunde und 90 Prozent aller Hunde, die wir kennen, sind einfach nur liebe Tiere. Wenn es zu Problemen kommt, liegt es auch an vorbeirasenden Radfahrern oder Gruppen von Nordic Walkern, die links und rechts nichts mehr sehen und selbst entgegenkommende Menschen anrempeln. Frank V. per E-Mail

Es ist in der Tat so, dass sich nicht nur Herr Meuter "bejagt" fühlt, sondern etliche Hundehalter auf der Furth. Wäre es denn nicht sinnvoll, dass ein kleines Areal im Kruchensbusch mit einem umzäunten Hundeauslauf versehen wird, damit die Hundegänger nicht in die ,Illegalität' geraten? Man hat das Gefühl, dass es ,Kopfprämien' gibt. Wenn jedoch auf dem Kinderspielplatz gekifft wird, in den Gebüschen Drogen den Besitzer wechseln, danach vollgedröhnte Personen bellend durch die Büsche kriechen oder Müll in die Natur geworfen wird, wird weg geschaut. Da sollte das Ordnungsamt mal genauer hinsehen. Hundehalter zahlen Steuern, die der Stadt zugute kommen, aber das hört man nicht gerne. Mein Lebensgefährte und ich sammeln ab und zu den Müll auf und entsorgen ihn in unserer Mülltonne. Das wäre eigentlich Aufgabe der Stadt. Brigitte H. per E-Mail

Am 27. September zog ein Welpe bei uns ein. Ordnungsgemäß meldet ich ihn für die Hundesteuer an. Eine Woche später lag der Bescheid über die Höhe der Steuer vor. Am 30. Januar mailte ich der Stadt Neuss, mit der Bitte, eine Freilauffläche für Hunde einzurichten. Bis heute habe ich nur eine Nachricht erhalten, dass diese zuständigkeitshalber an das Grünamt weiter geleitet wurde. Eine Antwort kam bis heute nicht. Was passiert mit der Hundesteuer? Wieso gibt es nicht in jedem Stadtteil eine artgerechte Hundeauslauffläche, um Hunden zu ermöglichen, frei zu laufen und mit Artgenossen zu spielen? Damit ein Hund auch psychisch gesund bleibt und ausgelastet ist und nicht aggressiv wird, muss er diese Möglichkeit haben. Zudem wird durch Freilaufflächen auch das Wild geschützt. Hundekotbeutelspender fehlen auch. Birgit R. per E-Mail

Passend zu Ihrem Artikel möchte ich von meinen Erfahrungen von Donnerstag, 5. April, gegen 17 Uhr berichten. Ich bin Hundehalter und habe absolutes Verständnis dafür, dass Hunde gemäß ihrer Natur Freilauf benötigen. Allerdings wurde ich noch nie von Mitarbeitern des Ordnungsamtes verfolgt, aber ich befinde mich täglich sozusagen ,auf der Flucht' vor freilaufenden Hunden. Die Probleme, gegen die das Ordnungsamt versucht vorzugehen, entstehen nur durch die totale Ignoranz der Hundehalter, besonders jener Hundehalter, die angeblich ein ,Tut-Nix'-Exemplar besitzen. Wenn jeder Hundehalter einfache Regeln einhalten würde, wäre der Einsatz des Ordnungsamtes überhaupt nicht notwendig! 1. Wenn einem Hundehalter andere Fußgänger, Jogger, Fahrradfahrer oder Hundehalter begegnen, wird der eigene Hund zu sich gerufen und angeleint. 2. Ein Hund, der freiläuft, muss abrufbar sein. 3. Der Hundehalter muss sich auf seinen Hund und das Umfeld konzentrieren. Ich treffe täglich auf Hundehalter und ihre Vierbeiner, die diese einfachen Regeln nicht beherzigen. Patricia M. per E-Mail

Zum Artikel "Zu wenige Parkplätze: Anwohner zahlt im Monat bis zu 300 Euro für Knöllchen" vom 21. März:
Ihr hattet erst vor kurzem über die unmögliche Parksituation für Anwohner in der Innenstadt berichtet. Das habe ich interessiert verfolgt, da ich auch eine Anwohnerin der Innenstadt bin. Letztens musste ich mit Schrecken feststellen, dass die Anwohnerparkplätze auf der Sebastianusstraße, rechte Seite, in Parkplätze für Jedermann mit Parkschein umgewandelt wurden, genauso auf der Kanalstraße am Benno-Nussbaum-Platz vor der Apotheke. Auf einmal steht an beiden Stellen – noch verpackt – ein Parkscheinautomat mit den passenden Schildern. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Wenn diese Parkflächen für alle frei sind (vor allem ab 18 Uhr kostenlos), dann weiß ich auch nicht mehr, wo ich als Anwohner noch parken soll. Diese Parkplätze werden immer von "Nicht-Anwohnern" besetzt sein. Auch die Anwohnerparkplätze an der alten Münsterschule, wo jetzt die große Baustelle ist, sind uns weggenommen worden. Was denkt die Stadt sich dabei? Könnt ihr der Sache auf den Grund gehen? Ich bekomme da leider als steuerzahlender Bürger keine Auskunft. Ich hoffe das Thema bleibt weiterhin für euch interessant. Sandra K. per E-Mail

(Kurier-Verlag)