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Nachgefragt: So feiert die Neusser Prominenz - Teil 2

Nachgefragt: So feiert die Neusser Prominenz - Teil 2
FOTO: Violetta Buciak
Wie feiert die Neusser Prominenz Weihnachten? Den ersten Teil gab es hier. Lesen Sie, wie weitere Bekanntheiten das Fest der Liebe begehen. Von Violetta Buciak

Musiker Maxim Noise:
Eingestimmt hat er sich schon auf seinen drei Weihnachtskonzerten. Auch der Neusser Musiker MaximNoise freut sich auf die Festtage im Kreise seiner Familie. "Ich freue mich, dass sie durch meine Nichte größer geworden ist", erzählt MaximNoise.
Für ihn geht es zu seinen Eltern nach Düsseldorf, wo es in diesem Jahr ein Raclette geben wird. 
"Weihnachten darf man ja auch wieder Kind sein, deswegen habe ich mir von meiner Mutter eines meiner Leibgerichte gewünscht: gebackenen Cambembert", schwärmt der Musiker. 
Die Geschenke hat der bekannte YouTuber bereits frühzeitig besorgt und verpackt. "Sie sind auf jeden Fall immer kreativ und auch ein bisschen bescheuert", lacht der Neusser. In diesem Jahr will MaximNoise es mit "Digital Detox" versuchen, das Smartphone bleibt über die Feiertage zuhause. Und noch eines ist ihm wichtig: "Ich will die schweren Diskussionen vermeiden und mich lieber auf die schönen Dinge besinnen!

CDU-Fraktionschefin Helga Koenemann:
Fraktionschefin der CDU, Helga Koenemann, verbringt Heiligabend in diesem Jahr nicht in Neuss. Für sie geht es gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrer Mutter zu ihrem Bruder. "Meine Schwägerin bereitet das Weihnachtsmenü zu. Es ist auch mal schön, sich verwöhnen zu lassen und selbst nicht so viel vorzubereiten. Kochen ist nicht so meins", gibt die Ratsherrin zu. Am ersten Weihnachtstag geht es dann schon zurück in die Quirinusstadt, wo Koenemann den feierlichen Gottesdienst besucht. Im nächsten Jahr trifft sich die Familie an dann wieder bei ihr. Denn auch das ist eine liebgewonnene Tradition: Heiligabend wird jedes Jahr abwechselnd bei ihr oder dem Bruder gefeiert.

FOTO: SPD

SPD-Ratsherr Michael Ziege:
Ganz klassisch und traditionell werden die Weihnachtstage bei SPD-Ratsherr Michael Ziege begangen. "An Heilig Abend bin ich bei meinen Eltern und es gibt Weihnachtsgans. Statt Rotkohl wird bei uns aber immer Grünkohl serviert. Das hat sich irgendwann so eingebürgert", erzählt der 29-Jährige. Dazu gibt es einen stattlichen, 1,80 Meter großen Baum, den der Lehramtsstudent selbst besorgt hat, dekoriert wird er in Goldtönen.
Was nicht fehlen darf, sind zwei Klassiker: Loriots "Weihnachten bei Hoppenstedts"x und Mr. Beans Weihnachtsausgabe. "Natürlich laufen bei den Vorbereitungen nebenher ,Drei Haselnüsse für Aschenbrödel' und ,Der kleine Lord'", so Ziege. Am ersten Weihnachtstag kommt dann die Freundin zum Raclette, bevor es am zweiten Weihnachtstag zu ihrer Familie geht – ein volles, aber besinnliches Programm also.

FOTO: Violetta Buciak

Stadtverordnete Waltraud Beyen:
Das traditionelle Weihnachtsprogramm steht bei der Stadtverordneten Waltraud Beyen auf dem Plan. Die Norfer Kümmererin hat ihren Christbaum schon lange geschmückt und die Wohnung festlich dekoriert. Wie bei vielen Familien wird bei ihr Fondue aufgetischt. Im Kreise der Familie wird geschlemmt, bevor die Geschenke verteilt werden. Anschließend besucht die Ratsherrin die Christmette.

Dr. Jörg Geerlings (zweiter von rechts) im Kreise seiner Familie und Freunde. FOTO: Violetta Buciak

CDU-Chef Dr. Jörg Geerlings:
Für Dr. Jörg Geerlings wird das Weihnachtsfest in diesem Jahr ein ganz besonderes. Zum ersten Mal feiert er als frischgebackener Ehemann das Fest der Liebe. 
Mehr Familie erfordert mehr Organisation. An Heiligabend feiert der Neusser im engsten Kreis zuhause. Am ersten Weihnachtstag geht es dann zu der Mutter und am zweiten zu den Schwiegereltern. Mit dabei ist an allen Tagen natürlich seine Ehefrau Florence Geerlings. 
Anders als viele andere Männer ist Dr. Geerlings für die Feiertage gut vorbereitet – die Geschenke hatte er weit vor Heiligabend zusammen.