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Navi-Diebe brachen BMW-Fahrzeuge auf - Kripo ermittelt

Neuss/Meerbusch/Kaarst. In den Nächten zum Donnerstag und Freitag waren in Neuss, Meerbusch und Kaarst Unbekannte unterwegs, die sich offensichtlich auf den Ausbau von fest installierten Navigationssystemen spezialisiert haben. Dabei suchten sich die Täter ausschließlich Modelle des Herstellers BMW aus.

Insgesamt handelt es sich um 13 Fahrzeuge der 3er- und 5er Serien.

Die Arbeitsweise der Automarder war identisch: Durch Einschlagen eines Dreieckfensters schafften es die Diebe in die Innenräume der Autos, wo sie dann die hochwertigen Systeme ausbauten.

Betroffen waren in beiden Nächten im Neusser Norden die Steinhaus-, Franken-, Leo- und Broichstraße.

In Büderich traf es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag  die Germann-Unger-Allee, sowie die Straße "Am Breil". Aktiv waren die Automarder in der Folgenacht in Lank-Latum auf der Karl-Reimes-Straße, dem Wald- und dem Weingartsweg, sowie auf der Straße Ulmendonk.

 Auch Kaarst blieb an beiden Nächten nicht verschont. Die Tatorte liegen auf dem Kreuzweg, sowie der Klausner- und der Schiefbahner Straße.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Spurenauswertung dauert an.

Mögliche Zeugen der geschilderten Vorfälle werden gebeten, sich unter 02131/ 30 00 mit dem Fachkommissariat 14 in Neuss in Verbindung zu setzen.

 

Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss geht mit zivilen und uniformierten Streifen gegen Navidiebe vor. Sie setzt dabei auch auf die Mithilfe der Anwohner und ruft dazu auf, bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen den Notruf 110 zu wählen. Zu solchen Beobachtungen kann schon ein Scheibenklirren in der Nacht oder ein fremdes Fahrzeug im Wohngebiet gehören.