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Asylbewerberheim am Kirmesplatz
Regierungspräsidentin will Neusser beruhigen

Neuss. Die meisten Bürger sind für die Unterbringing der Asylbewerber in Neuss. 600 bis 800 sollen nun in einer zentralen Einheit am Neusser Kirmesplatz einen Platz finden, der von Sicherheitskräften gesichert werden wird. Doch hinter vorgehaltener Hand äußern sich viele Bürger auch kritisch, wollen aber nicht in die "rechte Ecke" gestellt werden. Einige Neusser haben auch Angst. Sie bringen den Anstieg von Wohnungseinbrüchen und Fahrraddiebstählen in einen direkten Zusammenhang mit dem Zuzug von Nordafrikanern und Menschen aus dem Balkan. Von Frank Möll


Die Stadt Neuss lädt daher interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. Zu dem geplanten Neubau einer Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW für Asylbewerber an der Stresemannallee lädt die Stadt Neuss interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Montag, 13. April 2015, wird ab 17 Uhr unter anderem Regierungs­präsidentin Annemarie Lütkes im Zeughaus am Freithof über die aktuellen Planungen des Landes berichten. Die Besuche­rinnen und Besucher haben dort die Möglichkeit zur Diskussion und Meinungsäußerung. Die Regierungspräsidentin will auch die Wogen glätten und die Bürger neruhigen.

Interessant: Die Regierungspräsidentin hatte einen bösen Streit mit dem "Vesuv von Neuss", Herbert Napp, der in seinem Bürgermeister-Zimmer nicht mehr rauchen kann. Jetzt haben beide einen Millionen-Deal verhandelt. Das Land und der Regierungsbezirk Düsseldorf hat mit der Zusage des BAus der MAssen-Einrichtung ein Problem weniger - und für die Stadt Neuss ist das ein Millionen Deal. Sie wird kräftig entlastet. Auch dieses Thema könnte am Montag im Zeughaus aufkommen.