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Bürgermeister Dr. Mertens schafft Kinderarmut ab
Rommerskirchener sind stolz: In vielen Punkten ein Spitzenplatz!

Bürgermeister Dr. Mertens schafft Kinderarmut ab: Rommerskirchener sind stolz: In vielen Punkten ein Spitzenplatz!
Wirtschaftsförderin Bele Hoppe sorgt mit, dass es läuft, Bürgermeister Dr. Martin Mertens freut sich. FOTO: Foto: Frank Möll
Rommerskirchen. Schnelles Internet in jeder Straße: Das gibt es nur am Gillbach und in sonst keiner anderen Stadt im Rhein-Kreis Neuss. Flüchtlinge finden hier Arbeit, weil die Gemeinde die niedrigste Arbeitslosenquote des Arbeitsamtsbezirkes Mönchengladbach verzeichnet und einfach auch jeder Bürger hilft, wo er kann. Und jetzt schafft Bürgermeister Dr. Martin Mertens (SPD) auch noch die Kinderarmut ab! Von Frank Möll

Denn: Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut in Deutschland bescheinigt der Gemeinde Rommerskirchen, dass ihre familienfreundliche Politik gelingt: "Obwohl in den großen Nachbarkommunen wie Düsseldorf und Köln die Quote der Kinder, deren Eltern staatliche Grundsicherung empfangen, bei über 25 Prozent liegt, liegt diese für Rommerskirchen lediglich bei 5,8 Prozent", wie das Kreisjugendamt jetzt deutlich machte. Damit liegt die Gillbachgemeinde deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14,7 Prozent, der im Vergleich zur letzten Erfassung im Jahr 2011 leicht gestiegen ist. Ein Riesenerfolg für das Rathaus-Team. Doch an der Bahnstraße will sich niemand ausruhen, sondern weiter für die Pänz und die Familien kämpfen.

"Der Schlüssel zur Behebung von Kinderarmut ist die Kombination von zukunftsorientierter Schul- und Bildungspolitik und dem Schaffen von fairen Arbeitsbedingungen. Nur so erhalten möglichst viele Eltern, unabhängig vom individuellen familiären Hintergrund, die Möglichkeit aus eigener Kraft und ohne staatliche Zuschüsse einen ausreichenden Lebensunterhalt zu bestreiten. Die aktuelle Studie zeigt uns, dass in Rommerskirchen vieles richtig gemacht wurde", so Dr. Martin Mertens, der Menschlichkeit und Empathie von seiner Mutter Christa mit in die Wiege gelegt bekommen hat, die in der Arbeiterstadt Duisburg aufgewachsen ist.

Wie gesagt, ausruhen will sich der erste Mann der Gemeinde nicht: "Das kann nicht genug sein. Kinderarmut ist gerade in einem so reichen Land wie Deutschland fürchterlich. Wir arbeiten daran, dass die Quote noch weiter sinken wird."

Dass vor einem Jahr im CDU-regierten Neuss Säuglingen sogar der Strom abgestellt wurde und sich Neusser Mütter gezwungen sahen, aus Armut abzutreiben, bezeichnet der Katholik und ehemalige Schüler des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden Dr. Mertens als "eine Schande für Neuss".

"Unsere hervorragenden Bildungseinrichtungen legen ab Beginn der schulischen Laufbahn einen Fokus auf gesellschaftliche Teilhabe und fördern so ein offenes und gutes Aufwachsen der Kinder. Kinder in Armut haben nicht die Chance, ihre eigene Situation zu verändern, deswegen gilt es hier, eine besonders verantwortungsvolle Politik umzusetzen. Ich freue mich, dass der Rommerskirchener Ansatz funktioniert", stellte Dr. Mertens abschließend fest. In Rommerskirchen lässt´s sich gut leben.

Frank Möll

(Kurier-Verlag)