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Viele Sicherheitsmängel auf der Baustelle Allerheiligen

Allerheiligen. Seit über vier Jahren leben die Allerheiligener im Neubaugebiet auf einer Großbaustelle. Bereits vor rund zwei Monaten wandten sich hilflose Bürger an den Stadt-Kurier – sie haben die Geduld längst verloren. Laut Bürgermeister Napp sollten die Bauarbeiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. Davon ist bis heute kaum etwas zu sehen. Stattdessen sind die Anwohner besorgt: Massive Sicherheitsmängel machen ein unbeschwertes Leben unmöglich. Von Violetta Buciak

Ein Stapel mit Holzbrettern, aus denen zentimeterlange, spitze Nägel herausragen, liegen offen in der Gegend herum, Kanten zu Bordsteinen gehen plötzlich 30 Zentimeter in die Tiefe, Straßensperrungen werden teilweise nicht ausgeschildert – die Liste der Mängel auf der Allerheiligener Baustelle lässt sich fortsetzen.

Erst vor einem Monat berichtete der Stadt-Kurier, dass der vierjährige Niko über 30 Minuten auf den Krankenwagen warten musste, weil die Rettungskräfte den Weg nicht gefunden haben – im Schnitt braucht der Krankenwagen acht Minuten. Stadtverordneter Ralph-Erich Hildebrandt stellte am Freitag einen Antrag, dass die Gefahrenzonen zumindest erstmal umzäunt werden. Stadt-Kurier bleibt dran.

(Kurier-Verlag)