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Trotz Zirkus: Further Martinsfest wird gefeiert

Trotz Zirkus: Further Martinsfest wird gefeiert
Hunderte Kinder feiern das Martinsfest auf der Furth.
Furth. Die Further Schützen sind stinksauer: Der Kirmesplatz, auf dem die Bruderschaft am 11. November Martinsfeuer und Mantelteilung mit mehr als 500 Kindern feiert, wurde in diesem Jahr durch die Stadtverwaltung doppelt belegt. Der Zirkus Traber gastiert dort. Von Rolf Retzlaff

Und das obwohl die Bruderschaft bereits vor einem Jahr die Termine für die Kirmesplatzbelegung bekannt gegeben und bei einem Treffen mit den Fachämtern nochmals besprochen habe, erklärt Bruderschafts-Pressesprecher Thomas Loebelt. Auf diesen Fehler hingewiesen habe der zuständige städtische Mitarbeiter lediglich den Zirkusdirektor mit dem Hinweis, sich mit dem Geschäftsführer der Bruderschaft, Torsten Klein, zu einigen. "Sowohl die Verantwortlichen des Zirkus als auch das Martinskomitee der Bruderschaft wurden von der Stadt mit der Situation völlig allein gelassen", ärgert sich Loebelt. T

orsten Klein hat sich schließlich mit dem "sehr kooperativen" Zirkusdirektor geeinigt: "Nach der letzten Vorstellung am 11. November gegen Mittag soll bis 16 Uhr der Abbau des Zeltes stattgefunden haben." Sollte dies nicht klappen, greift Plan B: Das Martinsfeuer wird wesentlich kleiner, die Kinder müssten sich in mehreren Reihen um das Feuer aufstellen.

"Aber Martinsfeuer und Mantelteilung werden auf jeden Fall stattfinden", verspricht Klein. Und auch die Verwaltung beschwichtigt: "Der Zirkus wird seinen Standort so wählen, dass er kein Hindernis darstellt."

 

(Kurier-Verlag)