| 13.00 Uhr

Für Schwung im Kaarster Karneval: Ex-Prinzenpaar gründet neuen Verein

Für Schwung im Kaarster Karneval: Ex-Prinzenpaar gründet neuen Verein
Vom Kaarster Prinzenpaar zu Gründern eines eigenen Karnevalsvereins: Helga Stommel und Wolfgang Pabst packen es an. FOTO: Fotos: Violetta Buciak / Siedler Fotografie
Kaarst. Ein Ex-Prinzenpaar gründet gemeinsam mit einigen jecken Freunden einen neuen Karnevalsverein: Das kann nur der Beginn einer Erfolgsgeschichte werden. Wolfgang Pabst und Helga Stommel trafen die Entscheidung genauso spontan wie den Entschluss, Prinzenpaar zu werden – bei einem Gläschen Bier in der Stammkneipe. Von Violetta Buciak

„Wir wollen einfach unser eigenes Ding machen“, sagt Pabst zum neuen Verein. Ein Name wurde schnell gefunden: Mit „Kaarsch op Jöck“ wollen die Mitglieder ihrem Namen alle Ehre machen und bald viel unterwegs sein.

Champagner und Weinrot sind die Erkennungsfarben, die auch die Uniformen zieren werden.

Der Vorstoß, einen eigenen Verein auf die Beine zu stellen, soll keinesfalls als Kritik an die Narrengarde Blau-Gold verstanden werden. Pabst und Stommel bleiben auch weiterhin Mitglieder. „Wir wollen keine Konkurrenzsituation schaffen, ganz im Gegenteil. Vielmehr wünschen wir uns, dass der Karneval in Kaarst noch stärker wird“, so Stommel.

Eine erste Regel gibt es schon: „Jeder soll sich einbringen können. Alle haben Mitspracherecht – das ist uns von Anfang an ganz wichtig“, so Pabst.

Mit diesem Credo konnten die beiden Jecken schon 13 weitere Mitglieder anlocken. Irina Kunicki wird sich um die Finanzen kümmern, Otto Becker gehört ebenso dem Vorstand an wie Karin Neumann, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Das Ex-Prinzenpaar freut sich auf weitere Mitstreiter, die den neuen Verein mitgestalten können. Am 23. Oktober werden sich die Mitglieder von „Kaarsch op Jöck“ um 20 Uhr wieder genau dort treffen, wo sie ihre Gründungsversammlung hatten, nämlich im Deutschen Haus. Wer Interesse hat, den jungen Karnevalsverein zu verstärken, sollte sich diesen Termin vormerken. Wer nicht so lange warten möchte: Wolfgang Pabst ist unter der Rufnummer 0172/ 20 28 855 zu erreichen.

Violetta Buciak

(Kurier-Verlag)