Alles was der Schütze in Neuss zum Schützenfest braucht

Der Schützenjung: Alles was der Schütze braucht : Schützenfest – jedes Jahr anders...

Das Jahr ist zur Hälfte rum, die Zog-Zog-Versammlung fand statt und natürlich haben sich die Neusser Schützen für die Durchführung des Schützenfestes entschieden. Jetzt heißt es drei Wochen vorbereiten auf das Fest der Feste. Patrick Scholz gehört mit seinen 25 Jahren zur jüngeren Schützengeneration.

Er fand mit 20 Jahren relativ spät zum Schützenwesen. Doch kann Patrick Scholz behaupten, schon einiges erlebt zu haben. Denn der Kaarster Scheibenschütze wurde bereits in seinem dritten Schützenjahr Jungschützenkönig in Kaarst.Doch auch das Neusser Schützenfest hat für ihn seinen Reiz. Fünf Tage lang strömen bis zu 1,5 Millionen Besucher in die Quirinusstadt, um einen Rundgang über den großen Kirmesplatz zu machen und die über 7.000 Schützen beim Marsch durch die Straßen zu bewundern. Was heißt das aber für ihn als Schützen? Er beschreibt seine sorgfältige Vorbereitung auf das Brauchtumsfest!

Die Uniform

Das wichtigste Kleidungsstück des Schützen. Wohin geht man als erstes, wenn man eine Uniform braucht? Genau, zum Neusser Huthaus. Hier bekomme ich alles für den Schützen: Von Hüten bis zu Uniformen und den entsprechenden Accessoires. Handschuhe, Hutfedern, Fangschnüre, Litzen, Schulterklappen, Pechfackeln, Stöcke für die Ehrenabende, Knöpfe, Ordensspangen, Hut- und Uniformhalter und so weiter. Auch in diesem Jahr gibt es einen neuen limitierten Schützenpin. Zum Service gehört auch, dass Hüte gereinigt und wieder in Form gebracht werden. Und sollte über die Schützenfesttage etwas passieren – Das Neusser Huthaus hat über alle Kirmestage einen Notdienst.

Im Neusser Huthaus. Foto: Kurier Verlag GmbH/Thomas Broich

Feinschliff

Die neue Uniform ist in Arbeit. Zur Sicherheit ziehe ich aber auch noch meine alte Uniform an. Doch leider passt diese sowie mein schwarzer Anzug für Ehrenabende und Fackelzug nicht mehr. Was mache ich jetzt? Glasklar, es geht zu einer Änderungsschneiderei. Mit der Exklusivschneiderei Deré trifft man die richtige Wahl. Inhaber Muharrem Deré, selbst Schütze in Neuss, hilft mit Rat und Tat. Ob es Änderungen an Hosen, Sakkos oder Uniformen gibt – ob enger oder wie in den meisten Fällen weiter – kein Problem, das Team der Exklusivschneiderei schafft das im Handumdrehen. Änderungen an Kleidern unserer Nüsser Röskes können natürlich auch vorgenommen werden.

In der Exklusivschneiderei Deré von Muharrem Deré. Foto: Kurier Verlag GmbH/Thomas Broich

Gut gestylt

Da nicht nur Anzug und Uniform das gesamte Erscheinungsbild ausmachen, muss die richtige Frisur her. Auf der Sebastianusstraße 2–4 ist der Salon „Die Friseure Neuss“. Ob Kurz- oder Langhaarschnitte für den Mann – Bianka Wenzel und ihr Team kennen die Trends, mit denen man perfekt für das Schützenfest gestylt ist. Bartträger können sich hier auch den Bart stutzen lassen. Unsere Nüsser Röskes sind auch herzlich willkommen. Wenn es um den Look für die Schützenfesttage oder -bälle geht, gibt es nur das professionelle Team von „Die Friseure“, das helfen kann. Färben, Glätten, Schneiden oder Hochstecken – für jede Frau wird der richtige Style gefunden.

In Bianka Wenzels Salon „Die Friseure Neuss“. Foto: Kurier Verlag GmbH/Thomas Broich

Wohlergehen

Was fehlt mir noch? Jetzt fällt es mir ein. Alles für meine Gesundheit. Denn an den Schützenfesttagen geht man an seine körperlichen Grenzen. Vier Tage Schützenfest bedeutet auch vier Tage Stress für den Körper. Hier hilft die Novesia Apotheke. Das Team um Inhaber Roman Karpenko weiß, was hilft. Ob Mittel gegen Kopfschmerzen, Durchfall, Sodbrennen oder Muskelkrämpfe – hier findet man alles. Roman Karpenko empfiehlt, an unscheinbare Dinge zu denken. Sonnencreme, die vor Sonnenbrand schützt, Vitamine, die dem Körper entzogene Stoffe zurückgeben oder Magnesium gegen Wadenkrämpfe. Die berühmten Blasenpflaster dürfen natürlich auch nicht fehlen.

In der Novesia Apotheke. Foto: Kurier Verlag GmbH/Thomas Broich

Hüftschwung!

Schützenfest besteht ja nicht nur aus Marschmusik, sondern wird auch mit Tanzmusik in Verbindung gebracht. Abends im Festzelt und auf den vielen Schützenbällen wird getanzt. Damit ich mich dort nicht allzu sehr blamiere, geht es ab zur Tanzschule Görke. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – hier bekommt man vom langsamen Walzer bis hin zum kirmesbekannten Disco Fox alles beigebracht. Das man dabei Spaß hat, dafür sorgen Oliver und Simone Görke garantiert.

Gut sehen an Schützenfest

Über die Schützenfesttage sind unsere Augen vor ganz besondere Aufgaben gestellt. Daher führt mich mein nächster Weg zu Michael Breuer von Optik Mellentin – er kann helfen, wenn die Augen nicht mehr mitmachen. Immerhin müssen die Damen (Röskes) aus über 7.000 vorbeimarschierenden Jungs die herauslesen, die auserwählt sind, in diesem Jahr Blümchen zu bekommen. Das ist nicht so einfach, da den Augen über Stunden quasi gleiche Farben und Kontraste dargeboten werden (1.500 Grenadiere; 1.000 Jäger; 2.000 Schützenlustler; 1.500 Hubertus, 1.000 mal Gilde und so weiter). Diese Sehsituation wird nur bei den Jägern und Hubertusschützen durch mitgeführten Blumenschmuck und ansonsten durch ein paar Pferde und Musikblocks aufgelockert. Die Schützen selber müssen drei Stunden lächelnd, den Bauch einziehend, im Gleichschritt durch die Straßen ziehen und gleichzeitig (und Männer können eigentlich nicht multitasken) aus der Flut aus Farben und anderen Reizen, die Damen herauspflücken, denen man(n) sich strahlend präsentieren möchte und auf deren Sträußchen man es abgesehen hat. Wenn jetzt auch noch Kirmeshormone, hohe Temperaturen, ein bisschen Alkohol oder gar Durst zusammen kommen, ist nicht nur das visuelle System aufs Äußerste gefordert. Wer jetzt nicht die richtige Brille auf der Nase hat, übersieht Freunde, ist vorzeitig müde und verpasst so Chancen und Stunden der Glückseligkeit. Das muss und soll nicht sein!

Bei Optik Mellentin. Foto: Kurier Verlag GmbH/Thomas Broich