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Aktion „Toter Winkel“: Die Polizei klärt auf

Kaarst. Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft mit der Stadt Kaarst führt die Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Neuss am Samstag, 25. Oktober, ab 9 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Transportbotschafter“ die Aktion „Toter Winkel“ durch, die zeitgleich mit dem Seniorenforum der Stadt Kaarst stattfindet. Im Forum des Rathauses werden sich die unterschiedlichsten Organisationen präsentieren. Die amerikanische Zugmaschine wird in der Zeit von 9 bis 16 Uhr direkt neben dem Forum des Rathauses stehen. Hierbei wird die Problematik des „Toten Winkels“ durch den Fahrer des Trucks erklärt und jeder Interessierte bekommt die Möglichkeit, sich in den Truck zu setzen. Er kann somit selbst sehen und erkennen, was ein Lkw-Fahrer im Spiegel sehen und auch nicht sehen kann. Die Veranstalter hoffen, durch diese praxisorientierte Aktion einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Gleichzeitig wird durch die Verkehrserzieher der Bereich des „Toten Winkels“, der durch eine Plane markiert ist, gezeigt. Es wird auch besprochen, wann man sofort erkennen kann, ob man im „Toten Winkel“ ist und welche Möglichkeiten bestehen, Unfälle zu vermeiden. Auch im Rhein-Kreis Neuss passieren immer wieder Unfälle, bei denen Fußgänger und insbesondere Fahrradfahrer sich im Toten Winkel befunden haben. Die Unfallfolgen sind besonders gravierend und es kommt immer wieder zu schwerverletzten und auch tödlich verletzten Fußgängern oder Radfahrern. Leider befinden sich auch immer wieder Senioren unter den Unfallopfern. Weiterhin informiert die Polizei über Radfahrhelme und deren Schutzwirkung. Neben dem Sicherheitsgurt ist der Fahrradhelm der zweitgrößte Lebensretter im Straßenverkehr. Von der Redaktion
(Kurier-Verlag)