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Brand in Mehrfamilienhaus - Tatverdächtiger in psychiatrischer Fachklinik

Brand in Mehrfamilienhaus
FOTO: SK
Neuss. In der Nacht zum Freitag, 7. August, kam es zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Friedrichstraße. Gegen 02.25 Uhr nahm ein Anwohner Knallgeräusche wahr, kurz darauf entdeckte er dunkle Rauchwolken im zweiten Obergeschoss des betroffenen Mehrfamilienhauses.

Sofort informierte er die Rettungskräfte. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses dichter Rauch. Die Feuerwehr evakuierte die Anwohner des Hauses und löschte das Feuer ab.  

Die Löschmaßnahmen wurden umgehend durch einen zweiten Trupp eingeleitet. Die angrenzenden Wohnungen der Brandwohnung wurden auf Verrauchung kontrolliert. Nach den Löschmaßnahmen wurde die Wohnung mittels Hochdrucklüfter gelüftet.

Für die Dauer des Einsatzes wurde die Friedrichstraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Noch während der Löscharbeiten fiel ein Tatverdacht auf einen 23-jährigen Mieter. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass er den Brand im Hausflur verursacht haben könnte.

Der Neusser erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Vor und während des Transports leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und sperrte sich gegen jegliche Maßnahmen.

Zwischenzeitlich befindet sich der Tatverdächtige in einer psychiatrischen Fachklinik. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht zum jetzigen Zeitpunkt von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.