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Der Bau des neuen Skate-Parks für die Neusser soll schon 2015 beginnen

Der Bau des neuen Skate-Parks für die Neusser soll schon 2015 beginnen
Von links: Die Skater Christian Kahlenberg, Simon Evertz, Danny Cobé und Ratsherr Thomas Kaumanns im RennbahnPark. FOTO: Hanna Loll
Neuss. Dass die Neusser Skater einen neuen Standort brauchen, ist offensichtlich, momentan sieht der Alltag der Sportler ziemlich trostlos aus: Harter Beton-Untergrund, marode Holz-Rampen und haufenweise Beschwerden über Ruhestörung. Doch das soll sich schon bald ändern. Von Hanna Loll

Im vergangenen Jahr berichtete der Stadt-Kurier über die Pläne des jungen CDU-Ratsherrn Thomas Kaumanns, für die Neusser Skater-Szene einen neuen Park zu errichten. „Nachdem die Skate-Anlage am Café Greyhound geschlossen wurde, gibt es in Neuss nur noch wenige Möglichkeiten für die Skater“, bedauert Kaumanns. „Und diese Anlagen sind leider schon ziemlich in die Jahre gekommen.“

Deshalb setzt sich der engagierte Neusser für einen neuen Skate-Park ein und konnte sich im vergangenen Jahr über 10.000 Euro aus der Haushaltskasse für die Vorbereitung dieses Projektes freuen.

Am vergangenen Mittwoch tagte der Jugendhilfeausschuss und beschloss, im Jahr 2015 300.000 Euro für den Skate-Park zur Verfügung zu stellen.

Auch seinen Wunschstandort konnte Kaumanns durchsetzen: Die Skate-Anlage entsteht auf dem RennbahnPark. „Der RennbahnPark ist ein idealer Standort, er ist verkehrsgünstig gelegen und nah an der Innenstadt. Außerdem stören die Skater dort niemanden“, erklärt Kaumanns die Wahl des Standorts.

Nun wird ein Landschaftsarchitekt beauftragt, der auf Grundlage der Kinder-und Jugendbeteiligung einen Bauplan erstellt. Für das Projekt arbeitet Kaumanns eng mit den Sportlern zusammen, damit sichergestellt ist, dass der geplante Park auch ihren Ansprüchen genügt und die richtigen Gerätschaften gestellt werden können.

„Wenn nun alles gut läuft, wird im nächsten Jahr gebaut. Ich glaube, wir bauen dann den schnellsten Skate-Park Deutschlands – schaut man sich mal an, wie viele Jahre in anderen Städten vergehen, bis es dafür Mittel gibt...“, schmunzelt der Ratsherr.

(Kurier-Verlag)