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Esel-Junior geht es wieder gut

Esel-Junior geht es wieder gut
Esel-Fohlen Nekomuk vom Kinderbauernhof hat sich von seiner Augenverletzung wieder erholt. FOTO: Foto: Thomas Broich
Reuschenberg/Selikum. Der kleine, neugeborene Esel-Hengst Nepomuk ist bereits der Superstar auf dem Kinderbauernhof. Anfang des Jahres wurde er geboren. Seine Mutter wurde auf den Namen Emma getauft, sein Vater Lukas und sein Bruder konsequenterweise Jim Knopf. Da war es naheliegend, dass auch er einen Namen aus der Augsburger Puppenkiste bekommen würde. Drache Nepomuk aus dem Stück „Jim Knopf und die wilde 13“ ist also der Namensgeber geworden. Von Thomas Broich

Sowohl Stute als auch Fohlen hatten die Geburt gut überstanden, doch in der vergangenen Woche gab es einen Schock-Moment: Der kleine Esel, der bereits sehr lebhaft durch die Gegend läuft und springt, hatte sich eine Verletzung am Auge zugezogen und musste am Freitag mit dem Wagen zum Tierarzt transportiert werden. Frank Lammerz, Leiter des Kinderbauernhofs: „Der Kleine hatte sich am Zaun eine Schramme am Auge zugezogen, die sicherheitshalber mit ein paar Stichen genäht werden musste. Wir wollten nicht, dass unter Umständen die Netzhaut dauerhaft gefährdet wird.“ Anzumerken ist dem kleinen Racker nichts. Und bald wird auch die ganze Familie in einem Gehege zusammengeführt. Noch sind Nekomuk und seine Mutter in einem separaten Bereich untergebracht, um eventuelle Eifersuchtsattacken von Bruder oder Vater zu vermeiden. Frank Lammerz erklärt: „Früher oder später wird er sich jedoch in die Hierarchie einordnen müssen, das passiert von ganz alleine.“

Thomas Broich

(Kurier-Verlag)