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+++39-Jähriger schwer verletzt+++45.000 Euro Sachschaden+++
Update zum Unfall auf der A57

Update zum Unfall auf der A57
Aus diesem Lkw-Fahrerhaus musste ein Schwerverletzter befreit werden. FOTO: Feuerwehr Kaarst
Neuss/Kaarst. Ein Verkehrsunfall auf der A57 Richtung Köln zwischen Kreuz Kaarst und Büttgen forderte einen Schwerverletzten und hat für eine Vollsperrung des Autobahnabschnittes gesorgt (wir berichteten). 

Etwa gegen 8 Uhr ereignete sich auf der A57, etwa auf Höhe der Morgensternsheide, ein schwerer Verkehrsunfall, an dem drei Lkw beteiligt waren. Ein Lkw-Fahrer war am Stauende gegen einen Kieslaster geprallt und hatte diesen gegen ein Sattelzuggespann geschoben. Hierbei wurde eine Person im Fahrerhaus eingeklemmt.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei hatte sich gegen 8 Uhr auf der A57 in Fahrtrichtung Köln ein Stau gebildet, dessen Ende zwischen den Anschlussstellen Neuss/Büttgen und Kaarst/Holzbüttgen lag. Aus bislang unklarer Ursache prallte ein 39 Jahre alter Mann mit seinem Lkw gegen den Kieslaster eines 49-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser gegen den Sattelzug mitsamt Anhänger eines 44 Jahre alten Fahrers geschoben. 

Nachdem die Notärztliche Erstversorgung des 39-jährigen Patienten abgeschlossen war, konnte die Person mittels hydraulischen Rettungsgerät und mit Unterstützung der Seilwinde aus der Zwangslage befreit werden. Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung und brachte die Person in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Der Rettungshubschrauber, der ebenfalls an der Einsatzstelle war, war nicht erforderlich. Es besteht nach ersten Untersuchungen keine Lebensgefahr. Die beiden anderen Kraftfahrer wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.

Während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn Köln gesperrt und wurde erst um 11 Uhr wieder komplett freigegeben. Hierdurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen mit einem Stauausmaß von bis zu 7.000 Metern Länge. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf 45.000 Euro.