Dabei geht es nicht nur um die großen Fragen des Klimaschutzes. Die Schöpfungswoche möchte zeigen, was jede und jeder im eigenen Alltag tun kann – und dass Engagement für die Schöpfung Freude machen und Menschen unterschiedlichen Alters miteinander verbinden kann.
Zum Auftakt am Montag, 7. September, lädt ein Fair-Trade-Aktionstag Familien mit „Schoko-Alarm“ und „Socken-Abenteuer“ zum Mitmachen ein. Die Ausstellung „Viel zu viel Zeug“ nach dem Kinderbuch von Emily Gravett begleitet die gesamte Woche und regt zum Nachdenken über Konsum und das wirklich Wesentliche an.
„Kirche und Klima“ heißt es am Dienstag und Mittwoch. Eine Lesung aus John von Düffels „Das Wenige und das Wesentliche“ setzt dabei einen besonderen kulturellen Akzent.
Am Donnerstag, 10. September, stehen Vorsorge und Katastrophenschutz im Mittelpunkt. Diakonie Katastrophenhilfe RWL, Verbraucherzentrale NRW und das Hochwasser-Kompetenz-Centrum Köln zeigen praktische Möglichkeiten, wie Menschen sich auf Klimafolgen und Starkregen vorbereiten können.
Der „Grüne Hahn“ – das kirchliche Umweltmanagementsystem – wird am Freitag, 11. September, um 14 Uhr am Beispiel einer Neusser Kirchengemeinde vorgestellt.
Jugendliche erwartet am Samstag, 12. September, um 17.15 Uhr ein besonderer Gottesdienst: Im virtuellen „Minecraft“-Gottesdienst „Schöpfung bewahren und gestalten“ wird Glaube digital erlebbar. Ab 17 Uhr gilt dafür das 5-Euro-Abendticket der Landesgartenschau.
Den Abschluss bildet am Sonntag, 13. September, um 14 Uhr ein ökumenischer Laiengottesdienst mitten in Gottes Schöpfung.
Die Schöpfungswoche an der Licht.Kirche verbinde damit Information und Aktion, Glauben und gesellschaftliche Verantwortung, so das Organisationsteam. „Sie macht deutlich: Die Bewahrung der Schöpfung ist eine Aufgabe für alle Generationen – und sie beginnt vor der eigenen Haustür.“