Das Mittagsgebet um 12 Uhr steht unter der Überschrift „Alltagsglück“. Um 12.30 Uhr wird Autorin, Theologin und Historikerin Schwester Phillipa Rath zu Gast sein und aus ihrem Buch „Meine Hoffnung übersteigt alle Grenzen“ lesen. Anschließend führt Ursula Hüsch mit ihr ein Gespräch über das Buch, ihr Leben und ihren Gesprächskreis „Trotzdem“, der sich für Menschen einsetzt, die sich von der Kirche abgewandt haben. Schwester Philippa Rath wurde für ihr Engagement für die Rechte der Frauen in der katholischen Kirche und in der Gesellschaft mit dem Edith-Stein-Preis ausgezeichnet.
Täglich wenden sich Menschen an Telefonseelsorge und Familienberatung, die Rat suchen, ein offenes Ohr und menschliche Zuwendung. Verlust und Trauer, Krankheit und Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot, Beziehungskrise und Familienstreit, finanzielle Not, Einsamkeit und Überreizung – die Sorgen und Nöte der Menschen sind so vielfältig wie das Leben selbst. „Oft suchen sie nach einer kleinen Kraftquelle oder einer stillen Ressource, um wieder Selbstwirksamkeit zu erfahren“, sagt Susanne Helpenstein, die Leiterin der Telefonseelsorge. „Die Hoffnung, wahrgenommen und gehört zu werden, lässt die Menschen nach dem Hörer greifen.“
Mit dem Angebot auf der Landesgartenschau am 17. Juni möchten Telefonseelsorge und EFL darauf aufmerksam machen, dass Hoffnung und Glück oft in den kleinen Dingen des Lebens stecken. „Lebensmut und Sekundenglück brauchen nicht die großen Erfolge, sondern Achtsamkeit für die Schönheit des Augenblicks, Offenheit für liebevolle Begegnungen, Freiheit zum Nichtstun oder die Bereitschaft, Stille zuzulassen“, erklärt Susanne Helpenstein.
Von 10 bis 18 Uhr werden am 17. Juni die Aktionsstände von Telefonseelsorge und Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Garten der Begegnung aufgebaut sein. Mitarbeitende stehen bereit, um zu beraten oder Seelsorge von Angesicht zu Angesicht zu leisten.