Neue Erdenbürger Unsere Babys der Woche

Neuss · 53 Zentimeter groß und 3.860 Gramm schwer war die kleine Fiona Rosen, als sie am 20. Juni im Johanna Etienne Krankenhaus zur Welt kam. Für die Geburt ihrer zweiten Tochter hatten sich Marlene Rosen und Jeremy Roman Maraite die Klinik auf der Neusser Furth ganz bewusst ausgesucht: „Wir waren zum Tag der offenen Tür dort und waren begeistert von der freundlichen und familiären Atmosphäre.“

Marlene Rosen und Jeremy Roman Maraite mit ihrer Fiona.

Foto: Johanna Etienne Krankenhaus

Nach den ruhigen ersten Tagen zu dritt im Krankenhaus geht es jetzt zuhause etwas turbulenter zu, meint der zweifache Vater. „Unsere große Tocher Mila ist total verliebt in ihr kleines Schwesterchen. Da müssen wir sie manchmal ein bisschen bremsen und aufpassen, dass sie nicht zu überschwänglich ist.“

Ihre Familien hatten Jeremy und Marlene mit der frohen Neuigkeit zu Weihnachten überrascht: „Wir hatten eine große Geschenkbox dabei – die war zwar leer, aber das Geschenk war dann die Schwangerschaft von Marlene.“

Jetzt steht für das Paar aus Neuss erst einmal ein Monat gemeinsame Elternzeit an. „Marlene bleibt danach noch ein weiteres Jahr zuhause und ich hänge dann den 13. Monat dran“, sagt Jeremy.

Pascal und Nadine Hilgers mit ihrer Mia.

Foto: Lukaskrankenhaus

Den Fototermin verschläft Mia, unser Baby der Woche im Lukaskrankenhaus. Dafür war sie in der Nacht zuvor hellwach, wie ihr Vater Pascal Hilgers etwas erschöpft, aber mit einem liebevollen Schmunzeln erzählt. Mia Hilgers (52 Zentimeter / 3.300 Gramm) kam am 14. Juni um 1.47 Uhr im Kreißsaal des Rheinland Klinikums an der Preußenstraße zur Welt – wie schon ihre Mutter Nadine vor 31 Jahren.

Das „Lukas“ stand von Anfang an als Entbindungsklinik fest, nicht zuletzt wegen der Kinderklinik, die „einen sehr guten Ruf“ hat, wie Nadine Hilgers sagt. „Die Entscheidung war goldrichtig“, betont sie, denn Mias Atemwerte verschlechterten sich kurz nach der Geburt, sodass sie zur Beobachtung auf der Neugeborenen-Intensivstation aufgenommen wurde. Glücklicherweise nur für einige Stunden.

Fast acht Jahre ist es her, dass sich der Mönchengladbacher Pascal und die Neusserin Nadine, Sachbearbeiterin in einem Dienstleistungsunternehmen, über das Internet kennengelernt haben. Im Dezember 2020 machte Pascal seiner Freundin dann den Heiratsantrag: auf der Kölner Hohenzollernbrücke, inklusive Liebesschloss natürlich. Im August 2022 war Hochzeit.

Gemeinsam besuchen sie in ihrer Freizeit Rockkonzerte. Nadine backt leidenschaftlich gern; ihr Mann, der als Objektleitung bei einer Gebäudereinigungsfirma beschäftigt ist, wird als handwerklich begabter Mensch von der ganzen Familie viel angefragt, wenn es irgendwo etwas zu bauen oder zu reparieren gibt. Und rund ums Eigenheim in Rosellerheide ist auch immer genug zu tun. Wenn Mia ein Jahr alt ist und Nadine in Teilzeit zurück in den Beruf geht, stehen ihre Eltern bereit, um die Enkelin zu betreuen.