Dass nach dem fast dreijährigen Mats auch ihr zweites Kind im „Etienne“ zur Welt kommen sollte, war für die beiden immer klar. „Wir haben uns bei Mats so gut aufgehoben gefühlt und waren schon damals so begeistert, wie rührend und kompetent sich alle um uns gekümmert haben“, erzählt Danielle.
Auch das erste Aufeinandertreffen der kleinen Elli mit ihrem großen Bruder sei ganz besonders gewesen, meint Vater Raphael. „Mats wollte sie unbedingt kennenlernen und auf den Arm nehmen. Er war so zärtlich mit ihr, das hätten wir uns nicht schöner erträumen können.“
Zuhause in Grevenbroich freuen sie sich jetzt auf viel Zeit mit Freunden und Familie. „Wir sind zurzeit in einer richtigen Babyblase“, sagt Danielle lachend. „Meine beste Freundin hat im ‚Etienne‘ genau eine Woche vor mir ihre Tochter Millie bekommen und auch meine Schwester bekommt demnächst ihr Baby.“
Den Start hatten sie sich definitiv anders gewünscht: Phileas Nick Geisler, unser „Baby der Woche“ im Lukaskrankenhaus, musste nach seiner Geburt am 28. März erst einmal auf der Neugeborenen-Intensivstation K11 aufgenommen werden. Umso mehr freuen sich seine Eltern Athina und Daniel Geisler, dass sie ihren kleinen Schatz endlich mit nach Hause nach Dormagen-Delrath nehmen konnten, als alle Untersuchungen zufriedenstellende Ergebnisse brachten.
Bereits in der 29. Schwangerschaftswoche, und damit natürlich viel zu früh, machten sich bei Athina (31) vorzeitige Wehen bemerkbar. Der Rat ihrer Fachärztin: Unbedingt zur Entbindung in einem Perinatalzentrum Level I anmelden, wie es das Neusser Lukaskrankenhaus ist. Immerhin bis zur 35. Schwangerschaftswoche konnte die Entbindung hinausgezögert werden, doch dann ging alles ganz schnell, und an einem Samstagnachmittag erblickte Phileas (48 Zentimeter / 2.770 Gramm) im Kreißsaal an der Preußenstraße das Licht der Welt. Doch Atemaussetzer machten es erforderlich, den Kleinen zu überwachen und zu behandeln. „Die Ärzte haben uns erklärt, dass das Atemzentrum noch nicht voll ausgereift war“, sagt Athina, die während des Klinikaufenthaltes ihres kleinen Sohnes ganz in der Nähe bleiben und im Elternzimmer gleich neben der Intensivstation übernachten konnte. Was sie erst von ihrer Schwiegermutter erfuhr: Auch Daniel hatte kurz nach seiner Geburt vor knapp 29 Jahren auf der Kinderintensivstation des „Lukas“ behandelt werden müssen, weil er eine Lungenentzündung hatte.
Seit zwölf Jahren sind Athina und Daniel ein Paar, damals lernten sie sich in einem Neusser Lokal kennen. Athina ist Sozialpädagogin in einer Grundschule in Grevenbroich-Frimmersdorf, Daniel arbeitet als Waste Manager im Dormagener Chempark.