Neue Erdenbürger Unsere Babys der Woche

Neuss · Der Weg zum Wunschkind war für Miriam und Markus Falk nicht ganz einfach, aber als der kleine Matthis Henning am 6. Februar mit einem Gewicht von 3.405 Gramm und einer Größe von 53 Zentimetern im Johanna Etienne Krankenhaus geboren wurde, war das Glück für die beiden perfekt.

Die glücklichen Eltern Miriam und Markus Falk mit Matthis Henning.

Foto: Johanna Etienne Krankenhaus

„Wir waren schon seit einigen Jahren in der Kinderwunsch-Behandlung, und jetzt sind wir natürlich überglücklich“, sagt der frischgebackene Vater. Dabei hatte sich Matthis noch extra lange Zeit gelassen: „Wir waren zehn Tage über den errechneten Termin“, erzählt er. An die Geburtsklinik auf der Neusser Furth kam die Familie aus Bergheim über ihre Beleghebamme Lea Milz. „Wir haben uns mehrere Krankenhäuser in der Umgebung angeschaut, und das ‚Etienne‘ hat für uns am besten gepasst“, so Markus. „Besonders toll fanden wir die Stillberatung, da wurde uns alles gezeigt und erklärt.“ Natürlich sorgte die Schwangerschaft von Miriam auch in der Familie für Begeisterung. „Wir haben im Garten eine große Baby-Party veranstaltet, da wurde Matthis schon gebührend gefeiert“, sagt der 40-Jährige. Die ersten Wochen haben beide gemeinsam Elternzeit. „Wir wollen jetzt ankommen und das Leben zu viert – wir haben nämlich auch noch einen Hund – gemeinsam erkunden“, führt er aus. Der elfjährige Beagle-Boxer-Mischling habe auch sehr gut auf den Familienzuwachs reagiert. „Toni ist absolut kinderlieb und jetzt spielt er die Security für Matthis.“

Maureen und Stephan Janßen mit Lenny (2) und dem kleinen Tom Maleo. Foto: Lukaskrankenhaus

Foto: Lukaskrankenhaus

Matteo? Oder vielleicht Leo? Für ihren zweiten Sohn, von den Eltern Tommy genannt, wünschte sich Maureen Janßen noch einen möglichst seltenen weiteren Vornamen. „Dann bin ich zufällig auf ‚Maleo‘ gestoßen“, erzählt die 31-Jährige. Und so heißt das „Baby der Woche“ im Lukaskrankenhaus Tom Maleo Janßen. Der Sonntagsjunge (59 Zentimeter / 4.670 Gramm) erblickte gerade noch so am 8. Februar um 23.57 Uhr das Licht der Welt. Und zur großen Freude der werdenden Eltern hatte in dieser Nacht zufällig Hebamme Lena Miklaucic Dienst, eine gute Freundin der Familie. Sie begleitete Maureen Janßen sicher und emphatisch durch die Geburt. „Dass Lena da sein würde, hatten wir gehofft, aber dass es dann so gekommen ist, war natürlich Glück“, sagt Maureen Janßen. Für sie aber nicht der einzige Grund, sich auch bei der zweiten Schwangerschaft für eine Entbindung im „Lukas“ zu entscheiden. Die Geburt von Sohn Lenny vor zweieinhalb Jahren hat sie noch gut in Erinnerung, und schon sein Vater Stephan Janßen kam in der Klinik an der Preußenstraße zur Welt. Er als Fußballfan hatte sich auch gewünscht, gemeinsam mit Frau und Kind im Borussia Mönchengladbach-Familienzimmer im Lukaskrankenhaus untergebracht zu werden. Über den Fußball sind sich Maureen und Stephan auch nähergekommen. „Wie wir festgestellt haben, haben wir schon die selbe Kita besucht, unsere Eltern und Brüder waren sogar befreundet, aber wir haben uns erst später beim SV Glehn kennengelernt“, berichten sie. 2009 war das, 2018 folgte dann die Hochzeit. Vor drei Jahren kaufte das Paar ein Haus in seinem Heimatort Glehn, das sie seither an den Wochenenden in Eigenleistung renovieren. Das erforderliche Knowhow bringt Stephan Janßen von Berufs wegen mit: Er ist Architekt und einer der Geschäftsführer in einem Düsseldorfer Planungsbüro, das überwiegend Gesundheits- und Pflegeimmobilien errichtet. Ehefrau Maureen ist als Bundespolizistin beschäftigt.