Neue Erdenbürger Unsere Babys der Woche

Neuss · Melek und Ferhan Yildiz hatten ihr drittes Kind erst zu Weihnachten erwartet, aber der kleine Zayn Aslan kam schon am 14. Dezember mit einem Gewicht von 3.600 Gramm und einer Größe von 55 Zentimetern im Johanna Etienne Krankenhaus zur Welt.

Melek und Ferhan Yildiz mit Zayn und Dr. Margret Albiez, leitende Oberärztin der Geburtshilfe am Johanna Etienne Krankenhaus.

Foto: Johanna Etienne Krankenhaus

„Wie schon bei unserem zweiten Kind hatte ich leider wieder eine schwierige Schwangerschaft mit gesundheitlichen Problemen. Daher musste die Geburt früher eingeleitet werden“, sagt Melek. „Aber Dr. Albiez hat mich auch dieses Mal die ganze Zeit sehr eng betreut. Das war einfach super.“ Geplant war der kleine Zayn eigentlich nicht, erzählt sie. „Es war eine Überraschungsschwangerschaft. Wir dachten eigentlich, wir wären mit den beiden Mädchen schon komplett. Aber jetzt sind wir eine Familie wie aus dem Bilderbuch“, so die dreifache Mutter. Die neunjährige Esila und die sechsjährige Zara hatten sich sehr auf ihr Brüderchen gefreut. „Auch wenn wir alle total aufgeregt waren, wie es denn mit einem Jungen werden würde“, meint Melek lachend. Gerade weil ihre Schwangerschaften schwierig gewesen waren, möchte Melek anderen werdenden Müttern etwas mitgeben: „Ich war eine Angstpatientin und hatte sehr viele Sorgen. Die Geburt von Zayn hat mich aber therapiert, und es war ein wirklich schöner Abschluss. Mein Rat: Habt keine Angst und macht euch nicht zu viele Gedanken!“ Weiter sagt sie: „Ein riesiges Dankeschön geht an Dr. Albiez und das Hebammen-Team, die uns unglaublich unterstützt haben. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und würden immer wieder hingehen.“

Gerade einmal sieben Minuten habe die Autofahrt vom Grevenbroicher Stadtteil Kapellen bis zur Neusser Preußenstraße gedauert. Die gute Erreichbarkeit war aber bei Weitem nicht das einzige Argument für Beabrice Lehmann-Bach, ihr Baby im Lukaskrankenhaus zur Welt zu bringen. „Ich wusste, wie gut man hier aufgestellt ist. In der Schwangerschaft hatte ich mehrere Termine für Checks und habe mich jedes Mal sehr gut aufgehoben gefühlt“, sagt die 30-Jährige. Ihre Schwester habe zudem von der eigenen Entbindung im „Lukas“ nur gute Erfahrungen zu berichten gehabt. „Die Mitarbeiterinnen hier sind alle super, sie haben es möglich gemacht, dass wir spontan noch ein Familienzimmer bekommen haben. Und welcher große Wert hier auf Hygiene gelegt wird, habe ich so noch in keinem Krankenhaus erlebt“, findet die Mutter von Ilya Murrani Lehmann, unserem Baby der Woche.

Beabrice Lehmann-Bach und ihr Mann Arnold Lehmann mit Sohn Ilya Murrani.

Foto: Lukaskrankenhaus

Er wurde am 15. Dezember um 16.55 Uhr geboren und wog bei einer Körperlänge von 54 Zentimetern 3.800 Gramm. Seine Vornamen verweisen auf die Wurzeln seiner Eltern: Ilya ist die russische Namensform des biblischen Elia, wie Arnold Lehmann erklärt, Murrani bedeutet auf Kenianisch „Krieger“, steht also für Stärke. In Kapellen, wo die Familie lebt, ist Beabrice Lehmann-Bach aufgewachsen; Arnold Lehmann (32) ist in Kaarst groß geworden. Erstmals begegnet sind sie sich auf der Party zu Beabrice’s 20. Geburtstag. „Ein Bekannter hatte ihn zur Feier mitgebracht“, erinnert sie sich. Erste Dates blieben aber erst einmal ergebnislos. Erst sechs Jahre später, als sie sich zufällig erneut über den Weg liefen, sprang der Funke über, 2023 wurde geheiratet.