„Nach unseren beiden Jungs ist aber auch für meinen Mann ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen. Alina macht unsere Familie komplett.“ Ihren beiden Söhnen, dem siebenjährigen Lio und dem zweijährigen Leano, haben die Eltern erzählt, dass nun wohl auch andere Spielsachen wie Puppen oder Barbies ins Kinderzimmer Einzug halten werden. „Aber die beiden haben Alina schon sehr gut in ihre Jungs-Gruppe aufgenommen und sie bestens mit Autos und Lego versorgt“, meint Nadine schmunzelnd. Schließlich seien die beiden vom ersten Moment an direkt in ihr Schwesterchen verliebt gewesen. Nach der glücklichen Geburt von Leano im „Etienne“ wollte Nadine auch unbedingt ihr drittes Kind im Krankenhaus auf der Neusser Furth zur Welt bringen. „Hier sind alle so liebevoll und familiär. Die gesamte Geburt war wieder komplett auf uns abgestimmt“, erzählt die 34-Jährige. Jetzt freuen sich alle auf die erste gemeinsame Zeit zu Hause. Nadine nimmt Elternzeit und Kevin hat nun erst einmal Urlaub, möchte später aber auch noch in die Elternzeit einsteigen. Und dann wollen sie wieder viel Zeit mit ihren engsten Familien und den Freunden verbringen.
Sie ist ein „Lukas-Baby“, wie die glückliche Mutter schmunzelnd meint: die kleine Marie Sophie Schiffers, die am 23. März um 8.39 Uhr in der Klinik an der Preußenstraße das Licht der Welt erblickte. Denn ihre Eltern Sylvia und René Schiffers sind beide in Neuss in Einrichtungen des Rheinland Klinikums beschäftigt, zu dem das Lukaskrankenhaus gehört. Auf beiden Seiten der Familie ist Marie Sophie (52 Zentimeter / 3.380 Gramm) der erste Nachwuchs, die Freude entsprechend groß. „Marie Sophie wird sicher ordentlich verwöhnt, und ich muss dann gegensteuern“, vermutet Sylvia. Für Sylvia Schiffers war von vornherein klar, dass sie ihr Baby im „Lukas“ zur Welt bringen würde. „Die Kinderklinik war mir wichtig“, erzählt sie von familiären Erfahrungen, „mein Bruder ist in einem Krankenhaus ohne Kinderklinik zur Welt gekommen und musste dann verlegt werden. Das war für meine Mutter sehr schlimm.“ Sylvia hingegen konnte jederzeit zu ihrer kleinen Tochter, als diese vorübergehend auf der Kinderstation versorgt wurde. Inzwischen ist die kleine Familie zu Hause in Norf. „Und jetzt“, meint Sylvia glücklich, „müssen wir uns erst einmal neu erfinden.“