Schwierigkeiten bei der Namensfindung? Zwei Kaarster helfen Eltern auf die Sprünge

Emilja Sofia, erblickte am 27. Dezember als das 900. Neugeborene im Jahr 2021 das Licht der Welt. Damit ist sie etwas ganz Besonderes! Mit ihren beiden Vornamen liegt sie allerdings voll im Trend. Die Website Baby-Vornamen.de – seit fast 20 Jahren von den beiden Kaarstern Frank Optendrenk und Michael Calinski betrieben – hat 16 Prozent aller Geburtsmeldungen in Deutschland ausgewertet und daraus eine repräsentative Babynamen-Statistik für das Jahr 2021 erstellt.

 Frank Optendrenk (Bild) aus Kaarst hat mit Michael Calinski die Internetseite baby-vornamen ins Leben gerufen.

Frank Optendrenk (Bild) aus Kaarst hat mit Michael Calinski die Internetseite baby-vornamen ins Leben gerufen.

Foto: privat

Kaarst. Noah und Emilia sind demnach die derzeit beliebtesten Namen für Neugeborene. Baby-Vornamen.de wurde 2004 mit der Intention gegründet, ein inspirierendes, digitales und kostenloses Vornamenbuch bereitzustellen.

Die aktuelle Top-Ten der Mädchennamen lautet: Emilia, Mia, Emma, Mila, Lina, Ella, Charlotte, Lea, Marie und Ida.

Beliebteste Jungennamen des Jahres 2021 sind: Noah, Leon, Ben, Paul, Elias, Emil, Jonas, Felix, Liam und Theo (Die vollständige Vornamen-Hitliste Deutschlands für das Jahr 2021 gibt es auf: www.baby-vornamen.de.) Michael Calinski, Chefredakteur von Baby-Vornamen.de, kommentiert: „Unter den zehn häufigsten Jungen- und Mädchennamen ist in diesem Jahr wenig Bewegung. Noah und Emilia können ihre Spitzenposition verteidigen, Theo und Ida schaffen knapp den Sprung in die Top-Ten. Interessanter ist ein Blick auf die nachfolgenden Platzierungen von elf bis 30. Dort springt der Jungenname Matteo von Platz 26 auf 19. Bei den Mädchennamen verlieren langjährige Trendnamen wie Emma, Marie, Sophia, Sophie und Anna an Beliebtheit. Dafür dringen Namen wie Lilly (Platz 24) und Frieda (Platz 28) neu in die Top-30 vor.“ Für die repräsentative Vornamensstatistik hat Baby-Vornamen.de 124.741 Geburtsmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende November 2021 analysiert, was etwa 16 Prozent aller Geburten entspricht. Berücksichtigt wurden nur Erstnamen.

Die Konkurrenz vergleichbarer Webseiten wurde in den vergangenen Jahren immer größer, doch die Kaarster tun alles dafür, weiter an der Spitze zu bleiben. So bieten sie unter anderem detaillierte Hintergrundinformationen zu jedem Namen, eine Lautschrifterklärung zur korrekten Aussprache eines jeden Namens und einen Namens-Generator, der nach verschiedenen Vorgaben, die ein User eingeben kann, den passenden Namen ermittelt. Im Gegensatz zu vergleichbaren Vornamensstatistiken wurden ähnlich klingende und geschriebene Namen wie Finn/Fynn oder Hanna/Hannah nicht zusammengefasst, um eine für alle individuellen Schreibweisen aussagekräftige Statistik zu erhalten. Und damit ist Emilja Sofia aus dem Johanna-Etienne-Krankenhaus wieder etwas ganz Besonderes. -tho