1. Kaarst

Explodierte Briefkästen in Kaarst – wurde der Täter bereits gefunden?

Wurde der Täter bereits gefunden? : Explodierte Briefkästen in Kaarst

Sascha Dietz saß am Dienstagabend gerade bei den „heute“ Nachrichten, als es eine ohrenbetäubende Explosion direkt vor seinem Haus den frühen Abend erschütterte. Nachdem er auf die Straße getreten war, musste er feststellen, dass etwas seinen Edelstahl-Briefkasten zerfetzt hatte. Von einem Täter gab es weit und breit keine Spur zu sehen. In wahrstem Sinne des Wortes ein Anschlag aus dem Nichts.

Die Wohngegend im Westen von Kaarst, hinter dem Broicherdorf, ist ruhig, in der Nachbarschaft leben friedliche Menschen und dass er Feinde oder Neider haben sollte, kann sich Sascha Dietz nicht vorstellen. Hier haben alle ein entspanntes Verhältnis in der Nachbarschaft untereinander. Beim Gespräch mit den Polizisten vor Ort stellte sich heraus, dass Sascha Dietz nicht der einzige ist, der in letzter Zeit Opfer einer solchen „Böller“-Attacke geworden ist. Die Beamten berichten ihm von weiteren Fällen im Stadtgebiet und eine Nachfrage der Extra-Tipp-Redaktion bei der Polizei bestätigt diesen Sachverhalt.

Bisher wurden fünf ähnliche Fälle in den vergangenen Tagen zur Anzeige gebracht, unter anderem auch an der Langen Hecke und an der Oststraße. Doch die Serie von brachialen Sachbeschädigungen könnte bereits ein Ende gefunden haben. Möglicherweise wurde ein Tatverdächtiger bereits ermittelt.Polizeisprecherin Daniela Dässel bestätigt: „Wir haben im Rahmen eines Vorfalls einen 18-jährigen jungen Mann angetroffen, der diese Polenböller bei sich hatte. Der Verdacht richtet sich aktuell gegen ihn, doch die Fälle werden aktuell noch weiter untersucht.“

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Sascha Dietz hat mittlerweile einen neuen Briefkasten und er ist recht milde gestimmt: „Wir haben doch alle als Jugendliche mal Mist gebaut oder? Und vielleicht kann man sogar mal auf die dumme Idee kommen, jemandem einen Kracher in den Briefkasten zu werfen, aber diese hier verwendeten illegalen Böller sind richtig gefährlich und hätten auch meine Familie verletzen können. Zum Glück ist niemand körperlich oder sachlich zu Schaden gekommen. Der Schock ist mittlerweile überwundern.“