: Falsche Polizisten

: Falsche Polizisten

Kaarst. Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei im Rhein-Kreis Neuss vor dreisten Trickbetrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben. Am Donnerstag und Freitag erhielten gleich mehrere Bewohner aus Kaarst einen solchen Anruf.

Der falsche Polizist schilderte, dass Straftäter in der Umgebung festgenommen worden seien und dass die Täter Listen mit potenziellen weiteren Opfern dabei hätten. Auch die angerufenen Kaarster würden auf einer dieser Listen auftauchen. Im Verlauf der Gespräche fragte der „Falsche Polizist“ seine weiblichen Opfer, ob sie alleine wohnen würden. Die Angerufenen erkannten rechtzeitig die kriminellen Absichten der Anrufer, beendeten die Gespräche und verständigten die „richtige“ Polizei. Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Es kam in den vorliegenden Fällen zu keiner weiteren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden entstand.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bietet der falsche Kripobeamte im Weiteren an, Wertgegenstände oder Bargeld sicher bei der Polizei zu verwahren. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen und diese/s abholen.

Tipps der „echten Polizei“, um nicht Opfer von Betrügern zu werden:

Geben Sie keine persönlichen Daten heraus. Beenden Sie das Gespräch – legen Sie auf.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen.

Notieren Sie – wenn möglich – Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeblichen Polizisten und die Telefonnummer.

Informieren Sie unverzüglich die Polizei (02131–3000 oder Notruf 110).

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

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