Drei neue Spielplätze auf der Landesgartenschau Römer, Rennbahn und Kaninchen

Neuss · „Dieser Spielplatz ist wirklich einmalig!“ Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss GmbH, blickt voller Vorfreude auf den Rennbahnspielplatz. Und es gibt noch zwei weitere Bereiche, die die jüngeren Laga-Besucher zum Klettern, Toben und mehr einladen: den Römer- und den Kaninchenspielplatz.

Auf dem Rennbahnspielplatz „galoppieren“ sie in Richtung Laga-Eröffnung (v.l.): Beigeordneter Christoph Hölters, Annette Nothnagel (Geschäftsführerin Laga GmbH), Thomas Schütz (Grünes Herz), Bürgermeister Reiner Breuer und Sandra Breuer (Grünes Herz).

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Neusser erinnern sich noch: Wo jetzt die Laga stattfindet, wurden auf der Galopprennbahn bis Dezember 2019 Pferderennen ausgetragen. Einige Bewegungsangebote auf dem rund 900 Quadratmeter großen Rennbahnspielplatz erinnern an diese Zeit; wie zum Beispiel die beiden Vierbeiner, auf denen „geritten“ werden darf.

Ab durch die Röhren...: Der Kaninchenbau lädt zum Klettern ein.

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Und es geht „tierisch“ weiter: Auf dem 250 Quadratmeter großen Kaninchenspielplatz werden die unterirdischen Bauten der „Schlappohren“, die sich gerne auf dem ehemaligen Rennbahngelände tummeln, an die Oberfläche gebracht. Die Kinder können durch Tunnel auf bis zu fünf Meter Höhe krabbeln. „Es gibt auch einiges zu entdecken“, verweist Nothnagel unter anderem auf „Möhrchen ziehen“.

Der Römerspielplatz entführt die Kinder in die Geschichte der Stadt Neuss.

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Ebenfalls auf Entdeckungstour können die kleinen Besucher auf dem Römerspielplatz gehen. In dem Römerlager, deren Spielangebote auf die Historie der Stadt Neuss hinweisen, können einfache kindgerechte Fragen mit geschichtlichem Bezug beantwortet werden. Natürlich darf auch hier geklettert und balanciert werden. Eine Besonderheit ist der Wassermatschbereich – gerade an heißen Tagen der Renner!

Beigeordneter Christoph Hölters (r.) und Bürgermeister Reiner Breuer probieren das Memoryspiel auf dem Römerspielplatz aus.

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

An der Planung der Spielplätze waren auch Neusser Kinder beteiligt. Ihre Wünsche wurden berücksichtigt. Zudem wurden inklusive Elemente eingeplant: von barrierefreien Podestzugängen und Spieltafeln bis zum Rollstuhlkarussell, sensorischen Angeboten und einer Vogelnestschaukel.