Teilnehmerrekord: Kinder ziehen in selbst gebastelten Uniformen 600 „Nachwuchs-Schützen“ feiern ihr Kinderschützenfest

Furth · Die Premiere des Kinderschützenfestes in der Nordstadt im vergangenen Jahr war ein Riesenerfolg: Hönesse, Sappeure, Reiter, Jäger und mehr – rund 400 „Schützen im Miniformat“ machten in selbst gebastelten Uniformen und Trachten begeistert mit – und diesmal sind es sogar weit mehr!

Bei der Premiere des Further Kinderschützenfestes zeigten sich rund 400 Kinder in selbst gebastelten Uniformen – am Pfingst-Samstag werden es viel mehr sein!

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

„Es wurden bereits mehr als 600 Kinder angemeldet – acht Kitas, vier Schulen und einige Einzelanmeldungen“, freut sich Thomas Scharf, Geschäftsführer der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und einer der Ideengeber des Kinderschützenfestes. Hinzu kommen weit mehr als 100 Begleitpersonen. Ein stolzer Zug, der sich am Schützenfest-Samstag, 23. Mai, ab 16.30 Uhr vom Platz vor dem Gemeindezentrum der Aleviten an der Kaarster Straße trifft. Los geht es gegen 17.15 Uhr. Da darf natürlich die Musik nicht fehlen: Circa 230 Musiker – fünf Tambour-, zwei Fanfarenkorps und eine Musikkapelle – werden auf dem Zugweg für die passende Stimmung sorgen, weiß Scharf. Kurz nach Abmarsch gibt es gleich einen Höhepunkt: Die „Nachwuchs-Schützen“ werden auf dem Paradeplatz an der Kaarster Straße vom Schützenkönigspaar und dem Komitee begrüßt. Dann geht es weiter über die Furtherhofstraße und den Kirmesplatz zum Festzelt.

Dort wird Scharf die Kids begrüßen. „Natürlich stelle ich ihnen hier die Kardinalfrage: Wollt ihr auch 2027 Kinderschützenfest feiern?“, schmunzelt der Geschäftsführer, der selbstverständlich mit einem lauten „Jaaa!“ aus den Kinderkehlen rechnet. Anschließend gibt es ein Getränk, Orden und Urkunden. „Die drei ideenreichsten Gruppen erhalten eine besondere Auszeichnung“, sagt Scharf.

Kinderschützenfest Furth 2025

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Er ist gespannt, was sich Kinder, Erzieher, Lehrer und Eltern diesmal einfallen lassen. Die Uniformen werden – oft fantasievoll – selbst gebastelt, genäht und geklebt. Im vergangenen Jahr wurden sogar Blumenhörner und Reiter auf ihren (Stecken-)Pferden gesichtet. „Aber es müssen nicht unbedingt Uniformen sein, auch Trachten sind erlaubt“, macht Scharf deutlich. Ebenso dürfen Mädchen mitmarschieren – hier gibt es keine Geschlechtertrennung.