Wie der Förderverein um Hermann Gröhe im Hintergrund mitwirkt Ökumene auf der Laga: Licht.Kirche soll in hellem Glanz erstrahlen

Neuss · Die Landesgartenschau wird geprägt von ehrenamtlichem Engagement aus der Bürgerschaft. So werden auch die katholische, die evangelische und die griechisch-orthodoxe Kirche mit einem vielfältigen Programm dabei sein (wir berichteten). Das ökumenische Team hat sich zum Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) zusammengetan. Unterstützt wird es von einem rührigen Förderverein, der sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, die Licht.Kirche als weithin sichtbares Zeichen der Ökumene in verschiedenen Farben erstrahlen zu lassen.

Die Licht.Kirche soll auch auf der Landesgartenschau erstrahlen – dafür möchte der Förderverein sorgen.

Foto: Hartmann

Das Team um die beiden Vorsitzenden Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes sowie ehemaliger Bundesgesundheitsminister, und Andreas Degelmann, Geschäftsführer der St. Augustinus Gruppe, ist bereits seit November 2024 auf „Spendentour“. „Unser Ziel ist ein starker fünfstelliger Betrag, ungefähr die Hälfte haben wir bereits erreicht“, weiß Hermann Gröhe. Mit diesem Geld soll die Planung, Initiierung und Durchführung von Veranstaltungen sowie eigener Projekte unterstützt werden. So sorgt der Förderverein für einen Auftritt der christlichen Popmusikerin Judy Bailey am 29. Mai auf der Laga-Hauptbühne. Zudem finanziert er die in der Licht.Kirche ausgelegten Gesangbücher. Auch holt er die Lkw-Orgel auf den Platz für das Wir: Vom 19. bis 21. Juni werden dort verschiedene Kantoren aus dem Rhein-Kreis Neuss aufspielen. „Orgelmusik prägt die Kirchen, aber nicht jeder Mensch findet den Weg in eine Kirche“, so Gröhe. „Wir wollen im öffentlichen Raum erlebbar machen, was Kirche ausmacht.“ Da spielt das Licht eine zentrale Rolle: Es ist ein fundamentales theologisches Symbol, das Gottes Gegenwart, Christus als „Licht der Welt“ und die Hoffnung auf Leben und Erlösung darstellt. Und so möchte der Förderverein dafür sorgen, dass das Gebäude der Licht.Kirche in festlichem Glanz erstrahlen kann. „Die Illumination ist zurzeit unser großes Projekt, auch wollen wir eine gute Tontechnik mitfinanzieren“, erklärt Gröhe.

Aber es geht nicht nur um Spenden: Der Förderverein will auch als Multiplikator in die Gesellschaft hinein wirken und die Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppierungen unterstützen und fördern.

Die Gründungsmitglieder des Fördervereins Licht.Kirche: Seit November 2024 werben sie für die Aktion der christlichen Kirchen auf der Landesgartenschau.

Foto: ACK/Cornel Hüsch

„Als Förderverein Licht.Kirche wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, an diesem ganz besonderen Ort – einer Oase der Stille, des Gebets und der Andacht, des Nachdenkens über Gott und die Welt – ein einladendes Programm zu ermöglichen. Darauf freue ich mich sehr“ so Gröhe. Andreas Degelmann führt weiter aus: „Wir ergreifen die Chance, sprichwörtlich eine ökumenische Kirche zu bauen, die unser gemeinsamer Standort auf der Laga sein wird. Die Aktionen und Angebote dort werden dann Kirche im Sinne einer Verbundenheit der Christen und Begegnung sein, gestaltet von allen, die dabei sein wollen.“

Wer die Arbeit des Fördervereins, der mit Ende der Landesgartenschau wieder aufgelöst wird, unterstützen oder eine Spende leisten möchte, erhält weitere Informationen unter www.lichtkirche-neuss.de.