1. Kaarst

Baby Adam aus Kaarst braucht lebensnotwendige OP

Der kleine Adam (8 Monate) hofft auf lebensnotwendige OP : Rettet Adam: Baby braucht Hilfe

170.000 Euro braucht das Ehepaar Israa Shandi und Ammar Al-Dirawi aus Büttgen. Und das dringend, denn es geht um die Gesundheit ihres kleinen Sohns Adam. Der acht Monate alte kleine Kämpfer hat bereits drei große Operationen und fünf kleinere hinter sich, lag schon zehn Mal in Vollnarkose. „Wir wünschen uns, dass er irgendwann ein gesundes und glückliches Leben führen kann“, meint seine Mutter. Ein Eingriff in der Schweiz könnte helfen – aber der ist teuer.

Die Liste der körperlichen Probleme des kleinen Adam ist leider lang. Probleme an der Niere, dem Verdauungstrakt, der Wirbelsäule und mehr hat er, aber das, was sein Leben aktuell akut bedroht, ist seine Dorsale Kehlkopfspalte dritten Grades. Seine Mutter weiß: „Er kann nichts essen, nur Milch trinken. Und er hat Probleme beim Atmen.“

Das Problem: Er bekommt sozusagen alles „in den falschen Hals“ – wenn auf diese Weise Lebensmittel und Getränke in seine Lunge gelangen, sorgt das nicht nur dafür, dass er sich verschluckt. Adam hat ein höheres Risiko, Infektionen der Lunge zu erleiden, als andere Kinder. Also muss schnell ein Eingriff her. „In einer Spezialklinik in Stuttgart könne man ihn operieren“, erklärt Israa Shandi. Dafür müssten die Ärzte einen Schnitt machen – und dafür wiederum bräuchte er eine Vollnarkose. Die elfte in seinem acht Monate langen Leben. „Und ob er das überstehen würde, wissen wir nicht“, fürchtet die junge Mutter.

In einer Spezialklinik in der Schweiz gibt es noch eine andere Herangehensweise – hier wird der Eingriff, auch schon bei Kleinkindern, bereits seit Jahren erfolgreich minimalinvasiv gemacht. Es gäbe also nur eine Betäubung. Der Eingriff kostet allerdings 170.000 Euro, und die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Dabei bestätigt auch Adams zuletzt behandelnder Arzt aus Köln, dass der Eingriff in der Schweiz „dringend zu befürworten“ sei. „Die Krankenkasse zahlt nicht, für einen Eingriff in der Schweiz, weil es eine Alternative in Deutschland gibt. Die ist aber sehr viel riskanter für meinen kleinen Sohn“, so die verzweifelte Mutter.

Adam ist erst acht Monate alt, hatte schon drei große Operationen, fünf kleinere Eingriffe und noch weitere stehen in der Zukunft an. Foto: Israa Shandi

Also müssen die jungen Eltern das Geld selbst auftreiben, um die Risiken für Adam zu verringern. An die Caritas, die Diakonie, die Kirchen und andere Anlaufstellen habe sie sich schon gewandt, natürlich haben auch Freunde und Familien (die allerdings fast alle in den USA leben) zusammengeschmissen – über 16.700 Euro kamen so schon zusammen. Leider noch zu wenig. Deshalb hofft das Paar aus Büttgen auf weitere Unterstützer.

Wer helfen möchte, findet die Möglichkeit dazu und weitere Informationen auf der Go-Fund-Me-Seite der Familie unter gf.me/u/xcinfm. „Go Fund Me“ ist eine Crowdfunding-Plattform, mit der Menschen Geld oder Spenden für verschiedene Anlässe sammeln können. Oder suchen Sie das Paar auf Facebook: Einfach „Save Adam“ suchen!