Marcel Kurzawiaks ganz besonderer Sponsored Walk „Projekt 100 km für alle!“: Besondere Lauf-Challenge für den guten Zweck

Neuss · Sponsored Walk einmal anders: Unter das Motto „100 km für alle!“ stellt Marcel Kurzawiak seine ganz persönliche Lauf-Challenge am 2. Mai. Er möchte zum ersten Mal 100 Kilometer an einem Tag laufen und dabei als besondere Motivation Spenden sammeln.

Marcel Kurzawiak möchte 100 Kilometer laufen und damit Spenden für den guten Zweck sammeln.

Foto: Azib Hamidi

Die Idee zu seiner 100-Kilometer-Lauf-Challenge reifte in Marcel Kurzawiak schon länger. Als passionierter Läufer, unter anderem ist er im Club „BRIDGERUNNERS Düsseldorf“ aktiv, hat er sich über die Jahre immer neue Ziele gesetzt. So trainiert er aktuell zum Beispiel für den Marathon in Köln. Der findet erst in ein paar Monaten statt, warum also nicht noch ein Projekt dazwischen schieben?

„Ich habe lange überlegt, ob ich das Projekt angehen möchte. Im Dezember bin ich dann beim ,adBENDslauf‘ des Grevenbroicher Vereins ,brauchtum hilft‘ 74 Kilometer gelaufen. Da habe ich gemerkt: Es ist möglich!“, erzählt Marcel, „ich habe mir dann aber gedacht, wenn ich das schon mache, dann auch für den guten Zweck.“ Da ist eine Extraportion Motivation vorprogrammiert! In den vergangenen Monaten hat er viel trainiert, mal an einem Tag in „entspanntem Tempo“ eine Marathonstrecke zurückgelegt, mal mehrere Tage hintereinander 20 oder 30 Kilometer, um seine Grenzen zu testen.

Doch wie soll das Ganze genau ablaufen? Der 29-Jährige orientiert sich für seine Lauf-Challenge am Prinzip eines Sponsored Walks. Einziger Unterschied: Es laufen nicht viele für einen guten Zweck, sondern einer – Marcel – läuft für viele gute Zwecke. Er stellt sich das Ganze so vor: „Ich stelle meine Lauf-Power zur Verfügung und interessierte Vereine, Organisationen und Institutionen können sich bei mir melden und einen Spendenzettel erhalten. Mit dem können sie dann auf die Suche nach Sponsoren gehen.“ Das heißt, wenn beispielsweise ein Sponsor einem Verein 1 Euro pro gelaufenen Kilometer von Marcel zusagt, könnten am Ende 100 Euro in der Vereinskasse landen.

Da Marcel die Lauf-Challenge privat organisiert, wird es keine große offizielle Veranstaltung geben. Das wäre zwar schön, überlegt er, doch da er sich das erste Mal der Herausforderung eines 100-Kilometer-Laufs stelle, wolle er sich rein auf das Laufen konzentrieren. Dennoch hofft er auf viel Reichweite für den guten Zweck.

Einen Plan für seinen Lauf hat der Neusser bereits aufgestellt. Am 2. Mai möchte er um 7 Uhr starten. „Ich habe mich für meine Hausrunde entschieden. Die geht 10 Kilometer und startet und endet bei mir zu Hause“, erklärt Marcel. Insgesamt zehn Runden wird er laufen und dazwischen immer 15 Minuten Pause zum Regenerieren und Energie auftanken einlegen. Bei einer Pace von etwa 6,30 Minuten pro Kilometer soll die Challenge um 20.55 Uhr enden. Über ein paar Mitläufer aus den Reihen der Spendenempfänger würde sich Marcel freuen. Da er die Gruppe klein halten möchte, maximal zehn bis 20 Personen, wird er die interessierten Läufer auf die einzelnen Runden entsprechend verteilen. Und er weist darauf hin: „Die Teilnahme an der Laufrunde ist auf eigene Gefahr und kann bei unterschiedlichem Tempo von meiner Person abweichen.“

Auf den einen oder anderen Verein seiner Heimat sei er schon aktiv zugegangen, um sein Projekt vorzustellen, verrät Marcel Kurzawiak. Doch er hofft natürlich, dass er mit seinen Aufrufen in den Sozialen Medien das Interesse bei vielen möglichen Spendenempfängern wecken kann: „Es wäre schon toll, wenn sich ein paar Schulen, Schützenvereine, caritative Einrichtungen, Sportvereine und ähnliche melden.“ Doch egal, wie groß das Interesse an der Lauf-Challenge am Ende auch sein mag, er sieht es positiv: „Ansonsten habe eben ich nur für mich trainiert“, lacht er.

Vereine, Organisationen und Institutionen, die diesen besonderen Spendenlauf nutzen und Marcel in ihrem Namen laufen lassen möchten, sind herzlich eingeladen, bis zum 17. April Kontakt mit ihm aufzunehmen.

Um die entsprechenden Spendenzettel und weitere Informationen zum Ablauf zu erhalten, können sie sich über die Sozialen Medien (Facebook: Marcel Kurzawiak; Instagram: marcel.krzk) an Marcel Kurzawiak wenden. Wer ihn als Mitläufer auf seinen Runden unterstützen möchte, kann sich ebenfalls über die Sozialen Medien bei ihm anmelden. Dort wird er dann auch berichten, wie seine 100-Kilometer-Challenge gelaufen ist.