Eine königliche Benefizaktion „Nüsser Röske“ für alle Neusser

Neuss · „Ich glaube, ich habe gerade Herrn Thywissen ein wenig lächeln gesehen“, schmunzelt Bürgermeister Reiner Breuer mit Blick auf die Büste des ehemaligen Bürgermeisters und Schützenpräsidenten Hermann Wilhelm Thywissen. In dessen Schatten – Ecke Markt / Batteriestraße – hat das Neusser Schützenkönigspaar eine ganz besondere Rose präsentiert: Das „Nüsser Röske“ kann ab sofort zum Preis von 12 Euro gekauft werden, jeweils 5 Euro davon gehen an den Neusser Bürger-Schützen-Verein und den Mitmachverein „Grünes Herz“ (gespendet vom Rosenhof und vom jeweiligen Wiederverkäufer).

Beste Laune bei der Präsentation der Rose für Neuss (v.l.): NBSV-Präsident Martin Flecken, Sandra Maria Breuer (Co-Vorsitzende Grünes Herz), Christin Haack (Hauptgeschäftsführerin Landesverband Gartenbau NRW), das Schützenkönigspaar Franz Josef und Claudia Odendahl, Bürgermeister Reiner Breuer und Marcus Longerich (Vorstand Sparkasse und Co-Vorsitzender „Grünes Herz“).

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Ein Geschenk vom Schützenkönigspaar an die Bürger der Stadt: An drei weiteren Stellen auf der Landesgartenschau ließen die Betreiber des Rosenhofs Odendahl die „Nüsser Röske“ pflanzen: am Richtertürmchen, am Schützenhaus und im Rosengarten, insgesamt rund 500 Exemplare, gestiftet von der Familie Odendahl.

Bei der Beschreibung der Sonderzüchtung gerät Seine Majestät ins Schwärmen: „In ihren weit geöffneten Blüten greift die Rose die traditionellen Stadtfarben Rot und Weiß auf und steht damit sichtbar für die Verbundenheit zur Stadt Neuss. In ihrer Mitte leuchtet goldener Pollen, der sinnbildlich die goldenen Elemente des Stadtwappens aufnimmt und so Geschichte, Tradition und Identität der Stadt widerspiegelt.“ Zudem macht die Rose die Bedeutung der „zweibeinigen Nüsser Röskes“ deutlich: „Sie nehmen während des Schützenfestes eine ganz besondere Rolle ein und stehen für Anmut, Zusammenhalt und gelebte Tradition!“

Franz Josef Odendahl und seine Königin Claudia präsentieren das „Nüsser Röske“.

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Franz Josef Odendahl hatte bereits 2023 mit dem Züchter Thomas Proll Kontakt aufgenommen, um die Sonderzüchtung auf den Weg zu bringen. „Auch wenn ich nicht Schützenkönig geworden wäre, hätte ich die Rosen für Neuss gestiftet“, macht er deutlich. Dementsprechend ist das „Nüsser Röske“ nicht das traditionelle Königsgeschenk an die Stadt – das wird erst am Königsehrenabend verraten.

Schützenkönigin Claudia Odendahl und Bürgermeister Reiner Breuer taufen die Rose auf den Namen „Nüsser Röske“.

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Das „Nüsser Röske“ ist ab sofort hier zu haben:

– Blumen Bausch, Uedesheim

– Gartencenter W. Dierath, Weckhoven

– Schmitz Pflanzencenter, Kaarst

– Gärtnerei Hoevels, Kaarst

– Bogie’s, Meerbusch

Die Sonderzüchtung wird es in limitierter Auflage geben. „Rund 1.000 bis 2.000 Stück, das hängt vom ,grünen Daumen’ ab“, lacht Franz Josef Odendahl.