1. Neuss

Trickdiebinnen haben es auf Uhren abgesehen - Polizei warnt

Trickdiebinnen haben es auf Uhren abgesehen : Polizei warnt vor zudringlichen Täterinnen

Am Samstag, erschien gegen 12.30 Uhr, ein älterer Herr bei der Polizeiwache in Meerbusch und erstattete Anzeige wegen eines dreisten Diebstahls. Eine Unbekannte hatte ihm nur etwa 10 Minuten zuvor seine Armbanduhr vom Handgelenk gestohlen.

Der Anzeigenerstatter war mit seinem Fahrrad die Hermann-Unger-Allee in Meerbusch-Büderich entlang gefahren, als ihn die Frau in schlechtem Deutsch ansprach. Sie erkundigte sich nach dem Weg und griff wie beiläufig ans Handgelenk des Seniors. Dann plötzlich rannte sie davon und verschwand in Richtung Stadtpark. Erst kurz darauf bemerkte der Senior das Fehlen seiner „Raymond Weil" Uhr .

In den Nachmittagsstunden des gleichen Tages (20. November) kam es zu einem ähnlichen Vorfall in Neuss. Ein lebensälterer Mann schilderte gegenüber der Polizei, in einer Tiefgarage am Weißenberger Weg von einer unbekannten Frau angesprochen worden zu sein. Die etwa 25 bis 30 Jahre alte Verdächtige sprach gebrochen Deutsch und erkundigte sich offenbar nach einer Arbeitsstätte. Dann wurde die Dame sehr aufdringlich und fing an, den älteren Herrn anzufassen. Bei dem anschließenden Gerangel, versuchte die Trickdiebin die Armbanduhr vom Handgelenk ihres Opfers zu ziehen. Als sich der Senior wehrte, flüchtete die Unbekannt zu einem wartenden silbernen Kleinwagen, der unmittelbar in Richtung Römerstraße davon fuhr. Der Neusser gab an, dass das Fluchtauto vermutlich auswärtige Kennzeichen gehabt habe.

Die erfolglose Täterin beschrieb er als etwa 155 bis 160 Zentimeter klein und auffallend hübsch. Die Frau habe ein Kopftuch, einen schwarzen glänzenden Steppmantel und einen Mund-Nase-Schutz getragen.

In beiden Fällen hat inzwischen die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise auf die gesuchten Frauen oder die in Meerbusch entwendete Uhr (siehe Foto) werden unter der Telefonnummer 02131 300-0 vom Kriminalkommissariat 22 (Tat in Neuss) und vom Kriminalkommissariat 23 (Tat in Meerbusch) entgegengenommen.