Stattdessen soll hier ein „schattiger Erlebnisort mit Aufenthaltsqualität“ entstehen, so die Stadt. Auf der fünf Hektar großen Fläche soll es zur Laga einen über 70 Meter hohen Aussichtsturm geben, ein Riesenrad (ab Juni 2026), farbenfrohe Hochbeete, Nebelduschen, Bäume, urbane Sitzbereiche, Leuchten und einen Pavillon der IHK Mittlerer Niederrhein.
Bleibt der Ärger der Autofahrer über die wegfallenden Parkplätze. Um dem entgegenzuwirken, verweist die Stadt auf weitere Angebote. So stehen ab 1. Februar auf dem Parkplatz an der Stadthalle 250 Stellplätze mit bis zu zwei Stunden kostenfreiem Parken zur Verfügung – zuvor war hier eine Stunde kostenfrei. Der Stadthallen-Parkplatz liegt unmittelbar an der Straßenbahn- und Bushaltestelle Stadthalle. Zu Fuß ist die Innenstadt von hier aus in zehn Minuten erreichbar. Ab März 2026 wird das Parkraumangebot zusätzlich erweitert: Auf dem Kirmesplatz entlang der Langemarckstraße entstehen 860 kostenpflichtige Stellplätze, ergänzt durch 120 weitere Stellplätze am sogenannten Kulturanger (Wetthalle). Beide Flächen liegen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Landesgartenschau-Gelände. Auch hier gilt: Die erste Stunde Parken ist kostenfrei, anschließend werden 25 Cent pro sechs Minuten erhoben. Die Tageshöchstgebühr beträgt zehn Euro. Die vier Parkhäuser der City-Parkhaus GmbH (die erste Stunde Parken ist kostenfrei) – Hamtor, Rheintor, Tranktor und Niedertor – bieten 1.795 Stellplätze an vier Standorten in der Innenstadt, hinzu kommen zentrale Parkmöglichkeiten wie das private Parkhaus am Meererhof.
Autofahrer sollen nicht lange nach einem Parkplatz suchen müssen: Über www.parkinfo-neuss.de lassen sich die aktuellen Auslastungen der Parkhäuser in Echtzeit abrufen – mobil optimiert und jederzeit verfügbar. -rore