Biergärten und Terrassen dürfen geöffnet werden+++Eine Übersicht

Biergärten und Terrassen dürfen geöffnet werden+++Eine Übersicht : Nach sieben Monaten Zwangspause: Gastronomen freuen sich auf ihre Gäste!

Das hat die Kaarster Gastro-Welt noch nicht gesehen: Fast alle Gastwirte und Restaurantbetreiber aus den Kaarster Stadtteilen waren auf den Neumarkt gekommen, um deutlich zu machen: „Wir sind wieder da!

“ Grund dieser höchst seltenen Gemeinschaftsaktion ist die neue Coronaschutzverordnung, die den Gastronomen endlich wieder die Öffnung der Terrassen erlaubt.

„Wir freuen uns riesig, nach sieben Monaten des Wartens unsere Außenbereiche wieder öffnen zu dürfen“, sagt Michael Schreinermacher, Vorsitzender der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Kaarst. Er ist selbst Gastronom (Altes Rathaus / PapalaPub) und hatte in der vergangenen Woche spontan die Idee, seine Kollegen für einen gemeinsamen „Restart-Termin“ zu vereinen. Dies ist ihm gelungen: „Eigentlich gab es keine Absage“, macht Schreinermacher deutlich. „Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir uns auf unsere Gäste und gute Gespräche freuen!“ Aber er bittet auch um Nachsicht, wenn es zu Beginn nicht gleich „fluppt“: „Auch wenn die Kaarster Gastronomen sehr bemüht sind, ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen, bitten sie um Verständnis und entschuldigen sich im Vorfeld dafür, wenn nicht gleich von Anfang an alles reibungslos läuft.“ Die Öffnungszeiten der Außenbereiche variieren abhängig von der Wetterlage. Bei Regen lohnt es sich nicht, den Biergarten zu öffnen; Gastronomen mit kleinen Außenbereichen machen kaum ein Geschäft mit der Öffnung.

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Auch könne es aufgrund der strengen Hygienevorschriften und anfänglichem Personalmangel zu Verzögerungen beim Bedienen von Gästen kommen, erklärt Schreinermacher. Mögliche Lieferengpässe könnten außerdem dafür sorgen, dass nicht alle Getränke und Speisen jeden Tag gleichermaßen verfügbar seien.

Das gemeinsame Treffen vor dem Rathaus nutzten die Kaarster Gastronomen auch gleich für eine Absprache: Sie alle werden zur Registrierung der Gäste die Luca-App nutzen. Auf einen gemeinsamen Öffnungstag konnten sie sich nicht einigen. Wer öffnet wann?

– Seit Freitag, 28. Mai: Haus Broicherdorf, Döner Time (beide je nach Wetterlage), Pavito (Samstag, Sonntag ab 12 Uhr), Restaurant Daniela (29. Mai ab 18 Uhr), Eiscafé Pastorelli (täglich von 11 bis 20 Uhr)

– Dienstag, 1. Juni: Frankenheim Kaarst (ab 16.30 Uhr), Ginger Coffee & More (täglich 9 bis 17 Uhr)

– Mittwoch, 2. Juni: Deutsches Haus

– Donnerstag, 3. Juni: Bischofshof (ab 11 Uhr)

– Samstag, 5. Juni: Salumeria Casucci (eventuell Verschiebung auf 8. Juni)

– Montag, 14. Juni: Fredz Deli im SG-Gesundheitszentrum (ab 18 Uhr)

Bereits seit einigen Tagen ihren Terrassenbetrieb geöffnet haben das Restaurant Laguna, die Gemütliche Ecke, das Stadtcafé PapalaPub, das Alte Rathaus sowie Randvoll – Café und Unverpacktes. Claudia Pape (Café Schnittchen) wartet noch mit der Eröffnung ihres kleinen Außenbereichs. Den To-Go-Service wird sie aufrecht erhalten. Überhaupt: Die Gastronomen setzen weiterhin auf den Liefer- und/oder Abholservice – auch wenn sie auf ihren Terrassen und in den Biergärten Besucher empfangen dürfen.

Bitte beachten: Die Öffnungszeiten sind natürlich stark wetterabhängig. Um sicher zu gehen, lohnt sich ein Anruf beim Gastronom oder ein Blick auf die entsprechende Homepage.

Axel Süßbrich, Bereichsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Kaarst, ist begeistert von der Gemeinschaftsaktion: „Fast alle Kaarster Gastronomen waren dabei; ein wunderbares Zeichen, dass sie sich als Gemeinschaft fühlen.“ Die Stadt unterstützt die Gastronomen, indem sie das komplette Jahr 2021 auf die Terrassengebühr verzichtet. Und auch bei der Bewilligung von Anträgen auf neue Außenflächen für Gastronomie sei man auf dem besten Wege, möglichst schnelle und unbürokratische Lösungen zu finden.

„Die Kaarster Gastro-Szene besteht aus einigen neuen und zahlreichen erfahrenen Gastronomen. Wir hoffen, dass diese Szene bestehen bleibt, doch dafür brauchen wir die Unterstützung der Kaarster Bürger“, so Schreinermacher. Da kann auch schon mal ein Kaffee oder Bierchen unter dem Regenschirm helfen. Schließlich wollen wir unsere Gastronomen doch nicht im Regen stehen lassen... Rolf Retzlaff