1. Neuss

Corona-Teststelle Neuss zieht am 20. September in neue Räumlichkeiten

Bis zu 40 Corona-Tests pro Stunde : Corona-Teststelle Neuss zieht am 20. September in neue Räumlichkeiten

Das Corona-Testzentrum Neuss bezieht am Sonntag, 20. September, seine neuen Räumlichkeiten an der Hammer Landstraße 51 in Neuss. Im Erdgeschoss des Gebäudes können dort dann auf gut 300 Quadratmetern in drei Untersuchungsräumen stündlich insgesamt bis zu 40 Corona-Tests durchgeführt werden.

„Mit der Anmietung und Renovierung des Gebäudeteils schafft der Kreis einen Top-Standort für das Testzentrum, der die Möglichkeit, mit entsprechend mehr Personaleinsatz die Test-Kapazitäten immer flexibel anzupassen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Bei steigenden Fallzahlen besteht die Option bis zu drei weitere Untersuchungsräume einzurichten, so dass die Testkapazitäten weiter erhöht werden können.

Der Gebäudeteil verfügt zudem über einen separaten Eingang, Parkmöglichkeiten stehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Der Standort dient auch als Anlaufstelle für die mobilen Testteams. „Die neuen Räumlichkeiten bieten uns ideale Voraussetzungen für den Betrieb der Teststelle. Sie sind gut erreichbar, aber trotzdem so ruhig, dass die zu testenden Personen nicht in Kontakt mit Passanten kommen und so eine Infektionsgefahr vermieden wird“, freuen sich Dr. Tobias von Myrow, niedergelassener Arzt in Neuss und einer der Organisatoren der Teststelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein im Rhein-Kreis Neuss, und Marc Dietrich, Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Neuss.

Der Mietvertrag ist zunächst befristet bis zum Jahresende und enthält eine Verlängerungsoption bis zum 30. Juni 2021 vereinbart. Für die Renovierung des Standortes, hier wurden insbesondere der Boden ausgetauscht und kleinere Umbauten im Sanitärbereich vorgenommen, hat der Rhein-Kreis Neuss gut 13.000 Euro investiert. „Der Rhein-Kreis Neuss hat früh auf eine mögliche Corona-Pandemie reagiert und sich im Verlauf stets auf alle möglichen Entwicklungen vorbereitet. Mit dem neuen Standort des Testzentrums Neuss leisten wir einen weiteren Beitrag hierzu“, erläutern Petrauschke und Kreis-Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky.

Die Teststelle Neuss wird betrieben durch die kassenärztliche Vereinigung im Rhein-Kreis Neuss mit Unterstützung des Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss stellt unter anderem die Räumlichkeiten mit Mobiliar sowie Technik, Schutzkleidung und kümmert sich um die Terminvergabe. Die Testungen werden durch niedergelassene Ärzte und Ärzte des Gesundheitsamtes vorgenommen, die dabei durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfall-Hilfe unterstützt werden. Das Testzentrum Grevenbroich unter Leitung von Dr. Geert Buß bleibt weiterhin am bewährten Standort auf der Stadtparkinsel in Betrieb.

In dem bisherigen Standort des Testzentrums am Nordpark wurden bislang knapp 11.000 Testungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorgenommen; etwa vier Prozent waren positiv. „Ich bin der Stadt Neuss dankbar, dass sie die Räumlichkeiten im März kurzfristig eingebracht hat. Mit den neuen Räumen haben wir ein festes Domizil gefunden. Unser Dank gilt hier der Vermieterin, die ein flexibles Mietmodell ermöglicht hat“, so Petrauschke. Insgesamt wurden in den Teststellen in Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams 16.000 Testungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorgenommen. Die Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen