Abschuss der Tiere als letztes geeignetes Mittel Gelege-Entnahme bei den Kanadagänsen genehmigt

Neuss · Die Stadt Neuss plant im Rahmen des Gänsemanagements im Stadtgarten zusätzlich zu den laufenden Maßnahmen für das Frühjahr 2022 eine Gelege-Entnahme bei den Kanadagänsen. Die Genehmigung hierzu wurde der Stadt Neuss vom Rhein-Kreis Neuss jetzt erteilt.

 Im und um den Stadtgarten werden künftig die Eier in den Gelegen der Kanadagänse gegen „Attrappen“ ausgetauscht, um so die Population zu verringern.

Im und um den Stadtgarten werden künftig die Eier in den Gelegen der Kanadagänse gegen „Attrappen“ ausgetauscht, um so die Population zu verringern.

Foto: Kurier Verlag/Rolf Retzlaff

Da der Erfolg dieser Maßnahme zunächst einmal abgewartet werden soll, hat die Verwaltung die ohnehin nur als „Ultima Ratio“ vorgesehene Bejagung der Kanadagänse durch Abschuss für die aktuelle Jagdsaison zurückgestellt.

In Abstimmung mit der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes NRW werden für den Stadtgarten weitere, direkte und indirekte Vergrämungsmaßnahmen für die Kanadagänse erneut überprüft.

Die Eier der Schneegänse im Jröne Meerke dürfen übrigens nicht entnommen werden, die Tiere dürfen auch nicht bejagt werden. Sie unterliegen dem Artenschutz.

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